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Bärenmacher(in) des Monats August 2009:

Yvonne Papajewski und die Duckie-Baeren


Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor.
Mein Name ist Yvonne Papajewski, aber am liebsten werde ich Nane genannt, abgeleitet von Banane. Den Namen Banane bekam ich vor vielen Jahren von meinem Stiefvater verpasst. Keine Ahnung warum, er hat es einfach getan. Und nun ist dieser Name ein Teil von mir. Damit halte ich auch meinen Stiefvater in Ehren, der 2006 plötzlich verstarb. Ich bin 1977 geboren und wohne in Lauch-
hammer. Und ich bin die Mama der Duckie-Baeren.

Yvonne Papajewski, Duckie Bären   Wann haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen und was war der Anlass dafür?
Seit Juni 2007 hat mich diese neue Sucht befallen, quasi überfallen und gefesselt: handgefertigte Bären. Inspiriert hat mich mein kleiner Freund Yoshiki, ein DjinDji, den mir meine Freundin Patty geschenkt hat. Die beiden haben mich angesteckt und wie es ausschaut, werde ich diese Sucht nicht mehr los. Aber da bin ich gern süchtig und voll infiziert.

Können Sie sich an den ersten, selbst gemachten Bären erinnern?
Oh ja. Und ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich an meinen kleinen Oscar denke. Er entstand aus einer Bastel-
packung. Ich hatte absolut keine Ahnung, wollte aber unbedingt diesen Bären fertigen und habe das mitgelieferte, schwarze Nasengarn zum Nähen benutzt. Und es gibt noch einige andere Dinge an ihm, die mich immer wieder auf das Neueste belustigen. Aber um Nichts in der Welt würde ich mich von ihm trennen.

Wieviele eigene Schnittmuster haben Sie schon entworfen?
Das kann ich gar nicht so genau sagen, vielleicht um die 10 Stück. Ich weiß es wirklich nicht, ich ändere auch hin und wieder den einen oder anderen meiner Schnitte ab.

Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten?
Mittlerweile nähe ich am liebsten Bärchen von 5 bis 20 cm in etwa. Bei der Fellchenwahl mag ich es sehr abwechslungsreich, auch was die Farben angeht. Da habe ich keine bestimmte Vorliebe, von Cashmere über Long Pile über Mohair bis zu Webfell verarbeite ich alles sehr gern.

Yvonne Papajewski, Duckie Bären

Haben Sie einen Lieblingsteddy?
Ja, das ist Yoshiki. Ich habe sofort mein Herz an ihn verloren, er ist nach wie vor mein bester Freund und bringt mich immer wieder zum Lächeln, was auch seine Aufgabe ist und die er verdammt gut meistert. Er kam zu mir, als ich sehr traurig war. Und dann ist da noch mein Embry, mein erster Old-Duckie-Baer. Er hat nichts als Unsinn im Kopf und steht somit unter meiner persönlichen Aufsicht.

Yvonne Papajewski, Duckie Bären

Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen?
Ja, und ich bin sehr stolz, einige andere Künstlerbären mein Eigen nennen zu dürfen. Ich liebe jeden Einzelnen und könnte mich auch von keinem mehr trennen.
  Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Das sind sogenannte Geistesblitze, die aus dem Nirgendwo kommen.

Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Ich bin sehr ausdauernd und lasse mich beim Bärenmachen nicht aus der Ruhe bringen.

Yvonne Papajewski, Duckie Bären

Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal witzige und ausgefallene Exemplare sein?
Ich habe keine bestimmte Vorliebe. Es liegt an jedem Bären selbst, verzaubärt er mich oder spricht er mit mir, muss ich ihn einfach zu mir holen.

Yvonne Papajewski, Duckie Bären   Was ist bisher Ihr größter und kleinster Bär?
Der bisher kleinste Duckie-Baer hat eine stolze Größe von 5 cm und der Größte misst ca. 37 cm. Aber ich bleibe lieber bei den Kleineren bis ca. 20 cm, sie liegen mir einfach mehr.

Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen?
Ich kann beim Bärenmachen so richtig abschalten. Für mich gibt es kein schöneres Hobby. Es ist einfach wunderbar zu sehen, was man selbst schaffen kann. Und wenn meine Duckie-Baeren dann noch andere glücklich machen, ist es für mich das größte Geschenk.

Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
Im Oktober diesen Jahres stelle ich das erste Mal in Leipzig auf der Sächsischen Bären- und Puppenmesse aus. Ansonsten bin ich auch gern als Gast auf Messen unterwegs. Doch leider sind die meisten viel zu weit weg.

Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Nein, ich habe auch noch nicht an Wettbewerben teilgenommen.

Haben Sie einen ganz persönlichen Wunschtraum in Bezug auf das Bärenmachen?
Ich wünsche mir, dass meine Duckie-Baeren immer ein liebevolles Zuhause finden und ihren neuen Besitzern ganz viel Freude bereiten. Ich möchte gern, dass es meinen Bären gut geht, denn es steckt in jedem Einzelnen ganz viel von mir selbst. Wenn man sie als einfaches Stofftier ansieht, macht mich das schon ein wenig traurig, denn sie sind liebevoll von Hand genäht und kleine Bärsönlichkeiten.

Yvonne Papajewski, Duckie Bären   Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Bärenfans mit auf den Weg geben?
Man sollte seinen eigenen Stil entwickeln und sich treu bleiben, auf keinen Fall andere kopieren. Es ist doch ein schönes Kompliment, wenn man an der Handschrift den Bärenmacher erkennt. Nur nicht aufgeben, wenn es nicht gleich so klappt wie man es sich vorstellt. Jeder Bärenmacher hat mal angefangen, mit dem schönsten Hobby der Welt ;-) welches so viele Menschen verbindet und glücklich macht.

Bärige Grüße, Nane und die Duckie-Baeren   www.duckie-baeren.sweet-little-duckies.de

Bildnachweis / Copyright: Yvonne Papajewski





 
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