Bärenmacher(in) des Monats Januar 2013:
Ute Hertlen


Bitte stellen Sie sich und Ihre Bären mit eigenen Worten vor.
Ich heiße Ute Hertlen,1966 wurde ich in Duisburg geboren. Heute wohne ich mit meinem Mann, zwei Hunden und einer Katze und vielen Bären in Knittlingen, Baden-Württemberg. Neben meinem Beruf als Verkäuferin kann ich beim Bärennähen so richtig abschalten.

Porträt Ute Hertlen

Porträt Ute Hertlen

Porträt Ute Hertlen

Porträt Ute Hertlen

Porträt Ute Hertlen

Porträt Ute Hertlen
Bildnachweis: Ute Hertlen
  Wann haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen und was war der Anlass?
Mit dem Bärennähen habe ich vor gut drei Jahren angefangen. Einen Bären wollte ich früher schon einmal nähen, aber als Mutter von zwei Kindern fehlte mir die Zeit.

Können Sie sich noch an Ihren ersten, selbst genähten Teddy erinnern?
An meinen ersten Bären erinnere ich mich noch genau, er ist aus Synthetikplüsch, und steht heute noch in meinem Regal.

Wieviele Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Ich habe ungefähr fünfzehn eigene Schnitte entworfen.

Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten?
Am liebsten nähe ich Bären so ab 15 cm, die lassen sich einfacher nähen. Bei den kleineren passiert es leider öffter, dass man sich mal in die Finger piekst. Alle meine Bären nähe ich am liebsten aus Mohair, Alpaka oder Edelplüsch.

Porträt Ute Hertlen

Haben Sie einen Lieblingsteddy? Falls ja, warum geraden diesen?
Einen Lieblingsteddy habe ich nicht, ich liebe jeden einzelnen meiner Teddys, die ich mit viel Liebe von Hand nähe.

Woher bekommen Sie Ihre Ideen? Was inspriert Sie?
Meine Ideen kommen von Messen, Zeitschriften, Internet und von meinem Mann, der auch immer ganz tolle Ideen hat.

Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Kreativ war ich schon immer. Ich habe viel gebastelt, als die Kinder noch klein waren. Am liebsten probiere ich alles mal aus.

Sammeln Sie auch Teddys von anderen Bärenmachern oder von bestimmten Firmen?
Ich sammle keine Teddys anderer Künstler, nur meine eigenen.

Bevorzugen Sie traditionelle Teddys, oder eher witzige und ausgefallene Exemplare?
Ich probiere alle Teddys mal aus: ob verrückt, bunt ... wie auch immer. Aber am liebsten nähe ich den Klassiker.

Porträt Ute Hertlen

Was war bisher Ihr größter und kleinster selbst genähter Teddy?
Meine erste Bastelpackung war mein größter Teddy (ca. 60 cm groß). Mein kleinster war ein Schlüsselanhänger (ca. 6 cm).

Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen?
Das Schönste ist, was am Ende dabei heraus kommt. Und wenn er dann endlich sein Gesicht bekommt und einen mit seinem goldigen Gesicht anlächelt.

Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
Auf Messen gehe ich als Besucher drei bis vier Mal im Jahr. Ich habe bis jetzt an drei Wettbewerben teilgenommen (Publikumspreise).

Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
3. Platz „Teddyfamilie“ 2011 in Wiesbaden; 2. Platz „zig Bären von einem Schnitt“ 2012 in Wiesbaden; 2. Platz „Teddy im Urlaub“ 2012 in Lindau am Bodensee.

Haben Sie noch einen großen Traum in Bezug auf das Bärenmachen?
Ich möchte irgendwann mein Wissen durch Kurse an andere weitergeben, und mal einen ganz tollen Naturbären nähen.

Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Sammlern mit auf den Weg geben?
Immer mit viel Liebe und Herz am Ball bleiben, auch wenn ein Teddy mal nicht so toll gelungen ist.

Bärige Grüße,
Ute Hertlen

Email-Kontakt: utehertlen(at)yahoo.de







 
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