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Bärenmacher(in) des Monats Oktober 2009: Sylvia Rehn (Sylvia's Rehntiere) Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor. Hallo, mein Name ist Sylvia Rehn, geboren 1957. Ich lebe mit meinen Bärchen und anderen Tieren in der wunderschönen Stadt Dresden. Ich habe zwei erwachsene Söhne und zwei süße Enkelkinder.
Können Sie sich an den ersten, selbst gemachten Bären erinnern? Ja natürlich, das war 2004, als ich die Bastelpackung gekauft habe. Ich habe lange daran gearbeitet, habe mich immer wieder schlau gemacht bei Fachleuten und im www. Bin dadurch in eine kleine gemütliche Bärchenbastelrunde geraten, mit denen ich mich heute noch treffe. Das Ergebnis war zufriedenstellend. "Julie" (nach meiner 1. Enkelin Julienne, die im gleichen Jahr geboren ist) entstand, meine Neugier war geweckt und so rüstete ich mich nach und nach mit allem, was zum Bärenmachen nötig ist, aus. ![]() Wieviele eigene Schnittmuster haben Sie schon entworfen? Anfangs habe ich ja nur nach Fremdschnitten gearbeitet, war aber da schon sehr ungeduldig und wollte etwas Eigenes entwerfen. Nach ca. einem Jahr habe ich einen Online-Workshop in einem Forum mitgemacht und seitdem arbeite ich fast ausschließlich nach meinen Schnitten. Das sind nicht viele, sondern nur vier oder fünf, die bei jedem Bären geändert bzw. verfeinert werden. Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten? Am liebsten und fast ausschließlich arbeite ich mit hochwertigen Materialien wie Mohair, Alpaka und amerikanischen Ministöffchen. Zum Füllen Schafwolle, Kapok und Holzwolle, ergänzt mit Mineralgranulat. Ich habe auch schon Versuche mit ungewöhnlichen Materialen, wie altem Polsterstoff und Jute, unternommen. Bei den Größen bevorzuge ich so 10 - 15 cm, also eine Hand voll Bär.
Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal witzige und ausgefallene Exemplare sein? Sowohl als auch. Mir gefallen gerade die klassischen Bärchen, die abgeliebt aussehen. Festgelegt bin ich aber nicht, hin und wieder muss auch ein witziges Bärchen oder Tierchen entstehen. Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben? Der kleinste Bär ist ein Filzbärchen und ganze 5,5 cm groß, der Größte ist der Eisbär mit 37 cm Größe. ![]() Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen? Auf den Punkt gebracht: umzusetzen, was ich mir vorgestellt habe; die Ideenfindung und die Endphase; das Zusammenbauen; das Köpfchen, wie wird er mich ansehen. Aber das allerschönste ist doch, wenn ich Menschen mit meinen Tierchen eine Freude machen kann, wenn Augen strahlen. Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil? Auf großen Messen war ich immer nur als Besucher. Auf kleineren Messen, die im näheren Umfeld sind, bin ich da eher mal zu finden, wie zum Beispiel im September auf der Erzgebirgischen Puppen- und Bärenmesse in Marienberg. So ist das auch bei Wettbewerben. Teilgenommen habe ich nur am "Gläsernen Teddybären" und bei internen Wettbewerben in einem Forum. In diesem Jahr war ich beim Leipziger Bären- und Puppenfest mit dabei und habe dort am Wettbewerb unter dem Motto "Märchen & Sagen" mit "Rotkäppchen und der Wolf" teilgenommen.
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