In eigener Sache
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In eigener Sache
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Vorgestellt: Susanne Winterberg
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Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor.
Ich freue mich, euch etwas über meine Bärenkinder und mich erzählen zu dürfen.
Mein Name ist Susanne Winterberg, ich bin 46 Jahre jung und lebe mit meinem Mann und unserem Dalmatiner in Minden,
im schönen Weserbergland.
Schon immer hatte ich viel Spaß an handwerklichen Tätigkeiten. So wählte ich den Beruf der Augenoptikerin. Dort hatte ich dann mit Zehntelmillimetern, Formgebung und vor allem mit dem präzizen Arbeiten zu tun. Am Ende war ich dann ein echter „Pingelskopp“. Das spiegelt sich nun in meinen Bären wieder. Sie werden mit allergrößter Sorgfalt und Genauigkeit komplett von Hand genäht. Gut eine Woche braucht es, bis ein „WinterBÄRger“ geboren ist und diese Zeit genieße ich sehr! So geht doch immer auch ein Stück von mir selbst mit auf den Weg...

Splash

Sorrow
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Wann haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen und was war der Anlass?
Durch das Sammeln von alten Bären bin ich 1995 zum Bärenmachen gekommen.
Können Sie sich noch an den ersten Teddy erinnern, den Sie selbst gefertigt haben?
Wie gestern! Mein erstes Teddymädchen „Linda“ fertigte ich nach einem Schnitt aus einer Vorlagenmappe. Sie war aus curryfarbenem Mohair, 34 cm groß und damals noch mit Holzwolle gestopft. Sie sah echt „alt“ aus :o) Ich war begeistert und von da an nicht mehr zu bremsen ...
Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Seitdem habe ich bestimmt über 100 Schnitte entworfen und es nimmt kein Ende ...
Mit welchen Größen und Materialen arbeiten Sie am liebsten?
Für meine Bären sind nur die besten Materialien gut genug. So benutze ich fast aus schließlich ausgesuchtes Mohair, handgefertigte Glasaugen aus Lauscha und echtes Leder für Sohlen und Pfoten. Meine Lieblingsgrößen liegen zwischen 15 - 30 cm.

Tim
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Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade diesen?
Ich habe das Glück noch meinen Kindheitsteddy zu besitzen und er ist zweifelsohne mein Lieblingsteddy. Ich bekam ihn, einen Steiff Original Teddy, zum ersten Geburtstag von meinen Eltern geschenkt. Er erinnert mich noch heute oft an meine Kindheit und an meinen Vater, den ich leider viel zu früh verlor.
Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Ideen und Inspirationen finde ich fast überall im täglichen Leben, besonders aber bei langen Hundspaziergängen. Im Frühjahr z. B. hat mich der violett blühende Klee mit seinen runden Blüten inspiriert. Danach ist dann der gleichfarbige Bär „Klee“, im japanischen Stil entstanden.

Klee

Mikulas
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Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Meine Stärke ist wohl die Gabe von großem handwerklichen Geschick, Kreativität kombiniert mit viel Geduld. So habe ich über die Jahre die Fähigkeit erlangt, meinen Bären eine besonders schöne Nase zu sticken. Das Nasesticken macht mir besonders Spaß und sie unterstreicht sehr den Charakter eines „WinterBÄRgers“.
Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen?
Grundsätzlich sammeln wir nur alte Bären, aber ab und zu schmuggelt sich auch mal ein Bär der Fa. Kösen, oder ein „neuer“ Steiffbär u. a. dazwischen.
Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal ausgefallene und witzige Exemplare sein?
Die Bären die ich herstelle, sind ein „bunt gemischter Haufen“, so wird es mir nie langweilig. Zu groß ist mein Drang mit harmonierenden Farbkombinationen oder frechen Formen zu experimentieren. So bleibt es immer spannend, was wohl als nächstes für ein „WinterBÄRger“ geboren wird und es ist für jeden Bärenfan mal etwas dabei.
Wenn es um meine eigene Sammlung geht, würde ich am liebsten jeden alten Teddyveteran „retten“!

Louis & Louisa
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Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben?
Mein kleinster Bär war 8 cm klein und mein Größter 58 cm groß.
Was ist für Sie das schönste am Bären machen?
Das schönste für mich am Bärenmachen ist, wenn der Kopf ein Gesicht bekommt, die Nase gut gelungen ist und mich am Ende die Äuglein anblinzeln. Dann weiß ich, alle Liebe und Mühe hat sich gelohnt! Einen Bären zu einer kleinen „Bärsönlichkeit“, mit eigenem Charakter zu erwecken, der die Herzen der Menschen berührt, das ist für mich das Größte!

Camillo

Goony
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Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil? Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Zur Zeit fahre ich einmal im Jahr auf die „Teddybär Welt“ nach Wiesbaden. Ansonsten arbeite ich sehr eng mit der „Bärenhöhle Mahnke“ in Hannover zusammen. Etwa drei Mal im Jahr bin ich dort zu Gast. Nur hier gibt es exklusiv die Bastelpackungen, zur Herstellung eines „WinterBÄRgers“, zu kaufen.
Für mich ist der schönste Preis, wenn ich die leuchtenden Augen der Bärenmamas sehen kann und dann einer meiner Lieblinge ein kuscheliges Zuhause findet, wo er von Herzen geliebt wird! Das gibt mir ein großes Glücksgefühl!
Haben Sie einen ganz persönlichen Wunsch in Bezug auf das Bären machen?
Mein Wunschtraum ist, dass mir niemals die Ideen ausgehen und ich immer gesund bleibe, um noch viele „WinterBÄRger“ zum Leben zu erwecken
Was möchten Sie anderen Bärenfans und Bärenmachern mit auf den Weg geben?
Künstlerbären werden mit Liebe, Hingabe und Zeitaufwand erschaffen und das sollte stets geschätzt und belohnt werden. Wir möchten mit unseren Bären etwas ganz besonderes und einzigartiges geben und ausdrücken. Sicher ist das auch mal eine „kleine Sünde“ wert! Ich hoffe, dass sie neben den Hunden, weiterhin die besten Freunde des Menschen bleiben und immer ihren besonderen Stellenwert behalten ...!!
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Ich wünsche allen Bärenliebhabern weiterhin ganz viel Freude an unseren geliebten „Pelzgesichtern“ und allen eine gemütliche Weihnachtszeit.
Danke, dass es euch gibt!!!
Eure Susanne Winterberg
www.DieWinterBAERger.de
Bildnachweis: © Susanne Winterberg
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