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Bärenmacher(in) des Monats September 2009: Susanne Heimel und die Susibären Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor. Mein Name ist Susanne Heimel, aber ich wurde mein Leben lang von allen nur Susi genannt. So war es auch mit meinen Bären: als ich mit dem Nähen der Bären anfing, nannten alle sie gleich die "Susibären". Ich bin Jahrgang 69, verheiratet mit dem liebsten Mann der Welt und wohne mit ihm und unserer Hündin Bonny mitten im Ruhrpott, in Gelsenkirchen. Die Welt meiner Bären ist freundlich und bunt und es gibt viele verschiedene Arten von Susibären und anderen Geschöpfen.
Können Sie sich an den ersten, selbst gemachten Bären erinnern? Es ist der oben erwähnte Bär aus dem Material von der Creativa, und er sitzt immer noch in meiner Vitrine. Wieviele eigene Schnittmuster haben Sie schon entworfen? Das habe ich nie gezählt. Ich schätze mal, es sind ca. 40 unterschiedliche, aus denen dann immer wieder verschiedene Variationen entstehen. ![]() Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten? Ich nähe am liebsten Bären zwischen 8 und 18 cm Größe. Dabei verwende ich verschiedene Materialien, die den Größen angemessen sind. Smokey Longpile, Vintage Rayon, Mohair in verschiedenen Ausführungen und Längen, Polsterstoffe ... Haben Sie einen Lieblingsteddy? Ich habe von meiner Oma einen Teddy zur Taufe bekommen, der mich bereits in meinen ersten Lebensjahren beschützt hat und mich mein Leben lang begleitet.
Oh ja, bei mir tummelt sich schon eine große Bärenschar. Dabei sind Bären bekannter Firmen, alte Bären und auch eine Menge von bekannten und zum Teil befreundeten Bärenmacherinnen. Wichtig ist mir eine gute und liebevolle Verarbeitung. Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal witzige und ausgefallene Exemplare sein? Ich habe keine bestimmten Vorzüge und liebe beide Arten von Bären. Wichtig ist mir, dass sie gut gemacht sind und Ausstrahlung haben. Wenn ich den Bären ansehe, muss es "Klick" machen. Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben? Der kleinste war bisher 5,8 cm und der größte ca. 35 cm groß. ![]() Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen? Man kann sich kreativ komplett austoben. Angefangen beim Auswählen und Färben der Stoffe, dem Entwerfen des Schnittes, dem Sculptieren der Körperteile und dem Dekorieren der Bären ... man hat eine Menge Spielraum. Man haucht den Bären quasi Leben ein und dafür belohnen sie einen später mit einem Blick in die Augen. Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil? Ich gehe sehr gerne auf Messen, allerdings nur als Besucher. Dort treffe ich immer viele liebe Gleichgesinnte aus allen Teilen Deutschlands und dem Ausland. Haben Sie bereits einen Preis gewonnen? Bisher nur foreninterne Preise, da ich sonst nie an Wettbewerben teilgenommen habe.
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