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Bärenmacher(in) des Monats September 2010: Silvia Maier und die Maisi-Bären aus Österreich Bitte stellen Sie sich und Ihre Bären mit eigenen Worten vor. Ich heiße Silvia Maier, geboren 1967, verheiratet, zwei Kinder und im Juli kam unser erstes Enkelkind zur Welt. Ich bin schon als Kind sehr kreativ gewesen und habe viel gemalt. Als ich anfing, Bären zu machen, brauchten sie natürlich auch einen Namen. Durch meinen Familien- und Vornamen kam der Name „Maisi“ zustande. Bei den Maisi Bären gibt es sowohl klassische wie auch Oldies. Die Teddys werden genäht und auch gehäkelt. Maisi Bären haben einen etwas traurigen Blick. Ich bin selber ein ruhiger Mensch und liebe die Natur, die Stille. Meine Bären spiegeln ein bisschen meine Seele. Auch auf die Füßchen lege ich großen Wert. Außer bei den Oldies arbeite ich bei den Bären die Zehen schön heraus. Ist sowas wie ein Markenzeichen geworden, Bären mit traurigem Blick und den Füßchen.
Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten? Ich liebe Mohair, obwohl ich das in Österreich nicht bekomme und aus Deutschland bestelle. Aber ich habe auch samtigen Möbelstoff entdeckt. Aus dem nähe ich meine Oldies und die Blumenkinder, die ich gerade entworfen habe. Blumenkinder sind kleine Teddys mit farbig frohen, gehäkelten Hüten oder Mützchen und die Nasen werden bunt gestickt. Auch Edelplüsch kann man wunderbar verarbeiten. Bei den Häkelbären liebe ich Mohairwolle und Fusselgarne. Wichtig ist, dass der Teddy schön verarbeitet ist. Bei der Größe mag ich sie so zwischen 10 bis 20 cm am liebsten. Diese sind schön handlich.
Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy? Mein größter Teddy ist etwa 29 cm groß und der Kleinste so 9 cm. Meine Größe liegt so um die 15 cm, die sitzen schön in der Hand zum knutschen. Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen? Ideen und Träume umsetzen zu können. Kleine Lebewesen herzustellen, die dich am Ende angucken als wollten sie sagen, HAB DICH LIEB ... Ein Tag oder Leben ohne Bärenmachen könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen. Es gibt mir so viel, das kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Nehmen Sie regelmäßig an Börsen, Messen, Wettbewerben teil? An Messen teilzunehmen ist für mich eher schwierig, weil ich in Österreich wohne. Aber es gibt im Oktober auch in Linz eine Bärenmesse, auf die ich mich sehr freue. Wettbewerbe liebe ich, das zeigt mir, wo ich so stehe mit meinen Teddys. ![]() Haben Sie bereits einen Preis gewonnen? Mein größter Erfolg war heuer beim Gläsernen Teddybär (Anfänger) der 3. Platz. Da hab ich vor Freude fast geheult. Solch eine Bestätigung sagt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Haben Sie einen ganz persönlichen Traum in Bezug auf das Bärenmachen? Mein Wunsch ist, dass mir die Ideen nicht ausgehen, meine Träume zu verwirklichen. Dazu gehört auch, dass man gesund bleibt, um dies erreichen zu können und ein bisschen mehr Zeit dafür, das hätte ich öfters gerne. Was möchten Sie anderen Bärenmachern bzw. Sammlern mit auf den Weg geben? Das wichtigste ist, an sich selber zu glauben, an seine Ideen und Träume. Ich habe in den letzten drei Jahren fast 300 Teddys gemacht und mich dadurch auch ständig verbessert. Auch denke ich, dass es wichtig ist, an seinem Stil zu arbeiten und nicht andere kopieren zu wollen. Es gibt nichts schöneres, als seine eigenen Teddys in den Händen zu halten. Ein Bär ist für mich ein Stückchen Kindheit, das man irgendwie manchmal vermisst. Es ist schön, auch als Erwachsener Freude zu haben an Dingen, die man als Kind geliebt hat. Liebe Grüße, Silvia Maier und die Maisi Bären www.maisi-baeren.npage.de http://www.maisi-haekelbaeren.npage.de Bildnachweis / Copyright: Silvia Maier |
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