Hier könnte Ihr Banner sein!

HOME
TERMINE
VORGESTELLT
EMPFEHLUNGEN
E-CARDS
GALERIE
COMMUNITY
KLEINANZEIGEN
DOWNLOADS

IMPRESSUM
ÜBER KUSCHELTIER NEWS
GÄSTEBUCH
ANREGUNGEN
WERBEN BEI KUSCHELTIER NEWS


Anzeigen:






 
Vorgestellt:  Petra Berkenberg und die Berkenbären

Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor.
Ich bin 37 Jahre alt, von Beruf OP-Schwester und lebe im schönen Ruhrgebiet. Seit 1997 bin ich vom Teddy-Virus befallen. Die ersten Jahre habe ich nur nach fertigen Schnitten gearbeitet - und dies auch nur vereinzelt zum Zeitvertreib. Seit Mitte 2001 entwerfe ich die Schnitte für meine Teddys selbst. Und aus dem sporadischen Zeitvertreib ist eine Leidenschaft geworden, der ich fast täglich nachgehe. Nach einem zwischenzeitlichen Ausflug zur Nähmaschinen-Technik nähe ich nun alle Teddys wieder von Hand.

Wann haben Sie mit dem Bären machen begonnen und was war der Anlass dafür?
1997 habe ich in einem Kaufhaus eine Bastelpackung erstanden, die beim Nähen meine Begeisterung geweckt hat. Vereinzelte Bärengeschwister folgten - alle nach Fremdschnitten. Damit war ich irgendwann nicht mehr zufrieden und ich legte mir jedes Buch über die Teddyfertigung zu, das auf dem Markt zu ergattern war, um selbst Techniken zu erlernen.


Feuerwehrbär, ca. 31 cm groß, aus Mohair - mit Feuerwehrhelm, Jacke, Hose und Brummstimme
  Können Sie sich noch an den ersten Teddy erinnern, den Sie selbst gefertigt haben?
Oh ja, sehr gut sogar. Meine Nummer 1 sitzt im Schlafzimmer und schaut mir jeden Abend beim Einschlafen zu.

Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Viele meiner Bärchen sind Unikate - one of a kind. Das bedeutet, dass ich den Schnitt nur einmal benutzen darf. So habe ich inzwischen wohl an die 80 verschiedene Schnitte entwickelt - aber genau gezählt habe ich sie nicht.

Mit welchen Größen und Materialen arbeiten Sie am liebsten?
Ich verwende hauptsächlich Mohair, auch gerne mal schön bunt gebatikt. Schafwolle als Füllmaterial lässt sich besonders gut formen und Glasaugen verleihen den Bärchen den richtigen, tiefen Blick. Aber auch Plüsch, Leder und Fell von alten Jacken habe ich

schon verwendet. Dabei haben die meisten meiner bislang entstandenen Bären eine Größe von 25 bis 35 cm. Am liebsten arbeite ich Bären von ca. 30 cm. Vorwiegend verwende ich Mohair. Es macht mir jedoch auch großen Spaß, die unterschiedlichsten Materialien auszuprobieren. So kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen.

Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade diesen?
Der Bär, der jeweils zuletzt entstanden ist, ist immer mein Lieblingsteddy. Und dies hält so lange an, bis der nächste fertiggestellt ist. Jeder neue Bär ist Ansporn für die nachfolgende Kreation, denn ich finde immer etwas, das ich noch verbessern könnte. So versuche ich, nie auf einem Level stehen zu bleiben.

   

Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Mein Leben bietet so viele Ideen, dass ich mit der Umsetzung kaum hinterher komme. So gab es, als ich im OP anfing, bald darauf einen OP-Bären. Viele Ideen kommen aber auch von Arbeitskollegen und Freunden, die zum Beispiel einen Reiterbären, einen Metzger oder einen Bergarbeiter suchen.


Toilettenbär, 2. Platz bei der Europameisterschaft der Teddybärmacher in Essen - gefliestes WC, Toilette aus Keramik, sitzend, ca. 40 cm groß
  Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Ich bin fast immer gut gelaunt und es gibt kaum Situationen, die meine Stimmung vermiesen können. Zudem kann ich mich absolut in eine Sache hineinversetzen und diese so lange formen und in Gedanken erleben, bis sie für mich perfekt ist.

Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen?
Eigentlich bin ich kein Sammler, aber eines Tages kam mein Freund von einer Reise mit einem Hard-Rock-Café-Bären an - von da an war eine Sammlung geboren. Inzwischen sind es über 30 Bären aus aller Herren Länder, die sich auf den Schränken im Flur tummeln.


Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal witzige und ausgefallene Exemplare sein?
Meine Bärchen sind alle fünffach gegliedert, entweder traditionell mit Splinten und Scheiben, oder aber mit Holzscheiben und Schrauben. Da mich bunte Stoffe sehr reizen, sind schon viele ausgefallene Teddys entstanden. Mal sind es riesige Füße, mal ein offenes Maul mit Zähnchen - aber irgend etwas ausgefallenes muss immer sein.

Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben?
Mein kleinster Bär war ca. 10 cm, mein größter Bär ca. 65 cm.


   
Tanka mato = Lakota für Großer Bär, Mohairbär, ca. 65 cm ohne Federschmuck
Bergmann, aus Plüsch, mit Bergarbeiterkluft, Helm mit Grubenlampe und einem Meißel



Was ist für Sie das schönste am Bären machen?
Wenn ich sehe, dass meine Realität gewordenen Ideen einen Menschen glücklich machen.

Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
Zweimal im Jahr stelle ich auf den großen Teddybörsen in Essen und Münster aus, ganz selten findet man mich auch auf regionalen Künstlermärkten - mehr Zeit lässt mir mein Beruf leider nicht.

  Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Ja, bei der Europameisterschaft der Teddybärmacher habe ich den zweiten Platz in der Kategorie Tableaus gewonnen.

Haben Sie einen ganz persönlichen Wunschtraum in Bezug auf das Bären machen?
Mit über 100 verschiedenen Mohairen, unzähligen Plüschen, Stoffen und jeder Art von Teddyzubehör platzt unser gemeinsam genutztes Arbeitszimmer aus allen Nähten, daher wäre mein großer Traum ein eigenes Bastelzimmer.

Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Bärenfans mit auf den Weg geben?
Wenn man Träume hat, dann soll man alles daran setzen, diese auch umzusetzen. Und das Lächeln eines Teddyliebhabers ist der schönste Lohn.



Liebe Grüße von Petra Berkenberg
und den Berkenbären


Homepage:
www.berkenbaer.de


Zurück zur Übersicht