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Vorgestellt: Jutta Berka und die Kruschtel-Kisten-Zwerge Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor. Ich heiße Jutta Berka und bin 1970 in Bremen geboren. Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe schon einiges ausprobiert, bis ich zum Bären machen kam. Das ist das erste Hobby, bei dem ich einfach hängen geblieben bin, weil es mir sehr viel Spaß macht, aus den verschiedensten Materialien ein Fellchen zu erschaffen. Dabei arbeite ich immer nach eigenen Schnitten, die ich auch immer wieder mal umarbeite, weil ich mich eher auf die etwas ungewöhnlicheren Bären und Wesen spezialisiert habe. Es kommen auch schon mal antike Bären bei meinen Arbeiten raus. Meistens weiß ich vorher nicht genau, wie der Bär nachher aussehen wird, sondern arbeite spontan.
sind wie ich, eben anders wie andere und darauf bin ich stolz. Wann haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen und was war der Anlass dafür? Ich habe bei einer Freundin Bären gesehen im Internet und wurde immer neugieriger, wie so etwas gemacht wird. Da viele Hobbys teuer sind, habe ich mir Stoffreste, die bei mir rum lagen, genommen und mich daran versucht und war erst nicht so überzeugt. Mein zweiter Versuch gelang schon etwas besser, aber erst als meine Freundin Patty zu mir sagte, dass ich offensichtlich Talent zum Bärenmachen hätte, habe ich weiter gemacht. Heute bin ich froh, dass ich auf sie gehört habe, weil ich das Bärenmachen nicht mehr missen möchte. Das war ungefähr im Mai 2007 und im Juni entstand dann der erste richtige Bär aus Fell. Ich bin ihr sehr dankbar dafür und ich danke ihr, dass ich dieses Hobby habe.
Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen? Beim ersten Schnitt habe ich mich erst schwer getan und so einige Versuche flogen in die Tonne. Aber mittlerweile habe ich schon 5 eigene Schnitte entworfen. Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten? Ich habe mich an ganz kleinen Bären versucht, aber das war nicht so mein Fall. Ich liebe Bären zum anfassen und wo man was im Arm zum kuscheln hat. Darum bleibe ich bei meiner 25-35 cm Größe, die mir sehr gut gefällt.
Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie? Meine Ideen für Bären kommen oft spontan, beim Anschauen von Bären im Internet. Oder beim Stöbern in Bärenheften, aber auch schon mal wenn ich einen Katalog für Kostüme in die Finger bekomme. Oder wenn ich Stofftiere meiner Kinder anschaue und daraus ein Bild in meinem Kopf entsteht, welches ich dann umsetze.
verschiedenen Firmen bei mir Zuhause stehen. Ich habe auch einige Taddy Teddys. Mittlerweile sammle ich aber nur noch Bären von Künstlern, die wie ich Unikate von Hand nähen. Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder können diese auch mal ausgefallen sein? Ich habe ein paar traditionelle Bären, aber die Mehrzahl sind eher ausgefallene Bären, die nicht jeder hat, was mir besonders gefällt. Meine eigenen Entwürfe sind auch eher die ausgefallenen und teils witzigen Bären. Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy? Mein kleinster Bär war 12 cm und eine Bastelpackung aus dem Internet, an der ich mich versucht habe. Mein größter Bär bis jetzt ist meine Anastasia, die stolze 52 cm groß geworden ist. Ich bin aber auch größeren nicht abgeneigt, so soll irgendwann mal ein 1 Meter Bär entstehen.
Bis jetzt habe ich noch auf keiner Messe ausgestellt und auch an keinen Wettbewerben teilgenommen. Was sich bestimmt irgendwann mal ändern wird. Haben Sie bereits einen Preis gewonnen? Ich habe bis jetzt noch keinerlei Preise gewonnen. Haben Sie einen ganz persönlichen Wunschtraum in Bezug auf das Bärenmachen? Was ich mir wünsche ist, dass meine Kruschtel-Kisten-Zwerge irgendwann einmal bekannter werden und in vielen Bärensammlungen ein Zuhause finden.
Auch diese Bären und Wesen haben ihren ganz eigenen Charme und können einen verzaubern. Liebe Grüße von Jutta Berka www.katys-kkz.de Bildnachweis: © Jutta Berka
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