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Bärenmacher(in) des Monats Oktober 2012:
Heike Herzog-Stüven und die „Fantasy Bears“


Bitte stellen Sie sich und Ihre Bären mit eigenen Worten vor.
Ich freue mich, dass ich hier etwas über mich und „Fantasy Bears“ erzählen darf. Wie ich zu diesem Namen „Fantasy Bears“ kam? Ein wenig ist Margarete Nedballa (Margaretenbär) daran schuld. Sie sagte immer: Heike und ihre Fantasiebären … Aber jetzt einige Worte zu mir: Ich bin Heike Herzog-Stüven, Jahrgang 1960 und lebe mit meinem Mann in dem kleinen Küstenort Nordholz. Von Beruf bin ich gelernte Hotelfachfrau und Hauswirtschafterin. Ich arbeite in der Gemeinschaftsverpflegung, bin also meinem Beruf treu geblieben. Da ich Vollzeit arbeite, ist das Nähen der Bären ein schöner Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit.

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

  Wann und wie haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen?
Schon als Kleinkind hatte ich einen Teddy, der größer war als ich. Ist es da nicht verständlich, dass ich Teddys mag? So sammelten sich im Laufe meines Lebens einige Stofftiere an. Und irgendwann beschlossen mein Mann und ich, keine Stofftiere bzw. Teddys mehr zu kaufen. Und irgendwie suchte ich einen Weg, diese Abmachung zu umgehen. Also fing ich an, mir meine Teddys selbst zu nähen. Und das kam so: Auf einer Teddyausstellung im April 2007 kaufte ich mir meine erste Bastelpackung. Ich hatte unheimliche Angst, in diesen teuren Stoff zu schneiden und so fertigte ich meinen allerersten Teddy aus einem Frotteehandtuch nach dem Schnitt aus der Bastelpackung. Seitdem lässt mich das Nähen von Teddys nicht mehr los.

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Können Sie sich noch an Ihren ersten, selbst gemachten Teddy erinnern?
Sicher kann ich das. Er lebt immer noch, und hat hier seinen Ehrenplatz gefunden. Ich war seinerzeit unheimlich stolz, ihn genäht zu haben. Heute muss ich immer schmunzeln, wenn ich ihn anschaue. Er zeigt mir ja meine Weiterentwicklung vom ersten Bären bis hin zum jetzigen Zeitpunkt.

Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Meinen ersten eigenen Schnitt fertigte ich im Frühjahr 2008 in einem Schnittmuster- Kurs von Margarete Nedballa an. Im Jahr 2009/2010 besuchte ich das Teddycollege von Margarete Nedballa. Hier habe ich sehr viel gelernt und etliche Schnitte entwickelt. Mehr als zehn dürften es nicht sein, gezählt habe ich sie nicht. Oftmals habe ich die Schnitte immer wieder modifiziert.

Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten?
Am Liebsten fertige ich Teddys zwischen 15 und 25 cm an. Ich arbeite gerne mit Mohair-Stoffen und Alpaka, aber Edelplüsch mag ich gar nicht. Ich liebe bunte Farben und Tibetlammfell.

Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade diesen?
Nein, ich habe keinen absoluten Lieblingsteddy. Vielleicht immer gerade den, den ich nähe.

Porträt Heike Herzog-Stüven, Fantasy Bears

Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Oftmals bringt mich mein Mann auf Ideen. So wünschte er sich schon Legolas und Gandalf von „Herr der Ringe“. Ach ja, Lara Croft steht auch noch auf seiner Wunschliste. Manchmal arbeite ich auch einfach drauf los und weiß noch gar nicht, was für eine kleine Persönlichkeit dabei heraus kommt.

Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Ich lege Wert auf eine gute Verarbeitung und gute Materialien. Da ich offen für alles Neue bin, probiere ich eine Menge aus. Und bleibe am Ball, bis ich es kann. Durch Kurse entwickle ich mich weiter. Besucht habe ich das Teddycollege von Margarete Nedballa und den Klassikerkurs von Heike Hilkenbach (Loppi-Bären).

Sammeln Sie auch Teddys anderer Bärenmacher bzw. bestimmter Firmen?
Nein, ich sammle keine Bären von anderen Künstlern. Aber ab und zu sind mir schon einige zugelaufen. Aber richtig sammeln, nein.

Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder eher witzige und ausgefallene Exemplare?
Ich finde, die ganz klassischen Bären - also den "Urtyp" - können andere nähen. Ich mag die witzigen und ausgefallenen Bären. Auch wenn mal ein fast traditioneller Bär von mir genäht wird, so bleiben derzeit doch die Ausgefallenen meine Favoriten.

Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben?
Mein kleinster Teddy war 9 cm klein, und mein größter 60 cm groß.

Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen?
Ich nähe nicht ständig Teddys, also nicht täglich, da ich Vollzeit berufstätig bin und mein Beruf mich ganz fordert. Das Nähen der Teddys ist somit ein schöner Ausgleich zum Alltagsstress. Hier finde ich Ruhe und Entspannung. Auch freue ich mich, wenn ich anderen mal mit einem Geschenk (einem Bären) eine Freude machen kann. Das ist für mich ein sehr schönes Gefühl.

Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
Nein, bisher habe ich nur an einem Wettbewerb teilgenommen, und für Messen oder Börsen fehlte mir leider bis jetzt die Zeit.

Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Ja, im Teddycollege: Gesellenbären des Jahrgangs. Mit meinem Ansgar habe ich den 2. Platz belegt.

Haben Sie einen ganz besonderen Traum in Bezug auf das Bärenmachen?
Ja, viel mehr Zeit, um all meine Ideen umsetzen zu können. Dass mir meine Ideen nicht ausgehen, und ich noch lange Spaß an diesem Hobby habe. Und dass mich mein Mann weiter in meiner Kreativität unterstützt und bestärkt, und mir weiterhin die Splinte fest anzieht.

Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Bärenfans mit auf den Weg geben?
Den Bärenmachern wünsche ich, dass sie genauso viel Spaß an ihrem Hobby haben wie ich. Ebenso genau so viel Spaß, Ruhe und Erholung an dieser „Arbeit“, wie ich sie dabei finde. Nicht stehen zu bleiben und immer weiter zu lernen, und nicht aufgeben, wenn mal etwas nicht ganz so klappt. Allen Bärenfans wünsche ich ganz viel Freude in der Welt der Bären.

Ihre Heike Herzog-Stüven

Im Internet: www.fantasybears.de

Bildnachweis: H. Herzog-Stüven

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