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Vorgestellt: Heidrun Wallisch-Prinz und die Prinzenbären Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor. Mein Name ist Heidrun Wallisch-Prinz, 1967 geboren. Zusammen mit meinem Mann, einem Kater, vielen Pflanzen und natürlich vielen Bären leben wir im schönen Kreuzwertheim am Main in Bayern. Neben meinem Beruf als technische Zeichnerin hatte ich schon immer Freude am Entwerfen und Herstellen schöner und nützlicher Dinge. Seit 2003 entwerfe und nähe ich nun selbst Bären und Marionetten-Bären. Aus einem Teil meines Namens entstand auch der Name meiner Bärenfamilie.
Irgendwie besaß gerade dieser Bär einen besonderen Charme, so dass sich seine Art stark vermehrte. Dann kam es immer wieder vor, dass diese Bärchen mich aus schiefen Augen, mit losen Ohren, kaputten Nasen und aufgeplatzten Nähten traurig ansahen. So fing ich an, kleinere Bärenreparaturen auszuführen und dabei entstand der Wunsch, einen eigenen Bären zu entwerfen. Für den Anfang besorgte ich mir einen Schnittbogen zur ersten Hilfe für die Proport- ionen. Ich habe den gekauften Schnitt allerdings nie genäht.
Hansi, Franz & Neele Können Sie sich noch an den ersten Teddy erinnern, den Sie selbst gefertigt haben? Mein erster Bär "Sunny" war auch der erste eigene Entwurf. Er entstand 2003 und machte der ganzen Familie viel Freude und mir Mut.
Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade ihn? Ich liebe sie alle. Sunny, der Erste, ist natürlich mein Liebling.
Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen? Wenn ein Bär mein Herz erobert und der Platz es noch erlaubt, dann zieht er bei mir ein. Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal ausgefallene und witzige Exemplare sein? Vor allem die freundlichen Bären habe ich besonders gern. Und man sollte sie immer wieder gern anschauen. Dann spielt die "Rasse" keine Rolle.
Felix & Josefine und Mandarine Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben? Mein bisher größter Teddybär misst knapp 40 cm, mein Kleinster nur 5 cm. Was ist für Sie das schönste am Bären machen? Es ist spannend, neue Formen und Stoffe auszuprobieren. Bisher habe ich keinen Bären zweimal genäht. So bleibt es immer ein bisschen ein Geheimnis, wie der neue Brummer wirklich aussehen wird. Der schönste Moment ist der, wenn er oder sie mich dann das erste Mal anschaut. Ich schleppe die neuen Bären auch einige Tage mit mir herum.
Ich hoffe, dass ich noch viele meiner im Kopf herumschwirrenden Ideen verwirk- lichen kann. Leider habe ich nicht immer Zeit für dieses wunderbare Hobby. Es sind noch verhältnismäßig wenige Bären, aber in allen steckt mein ganzes Herz. Irgendwann möchte ich auch gern die "Prinzen" der Öffentlichkeit präsentieren.
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