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Vorgestellt: Friederike Eisenhuth
Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor.
Ich heiße Friederike Eisenhuth, bin 59 Jahre alt und wohne wieder in Berlin seit 2002.
Beruflich bin ich Innenarchitektin und arbeite als solche in einer Firma, die Büro- und
Schulmöbel herstellt.
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Wann haben Sie mit dem Bären machen begonnen und was war der Anlass?
Ich beschäftige mich gern mit historischen Kostümen und habe begonnen, Barbiepuppen damit
zu bekleiden. Nach der Wende wurden daraus 70 cm große Marionetten. Auf einer Hobbymesse in Leipzig habe ich mir eine Bastelpackung bei Frau Nedballa gekauft, da ich ein schnelles Geschenk brauchte. Hab ich dann auch mehrmals in verschiedenen Größen gemacht und verschenkt. Die Freude war immer groß bei den Beschenkten. Dann kam der Umzug, wieder nach Berlin, wo auch einige
Läden mit Teddyzubehör sind. Ja, damit fing das Fieber an und begann ständig zu steigen. Hab ich an einer Marionette Wochen und Monate gebraucht, so hatte ich einen Teddy schon an einem Wochenende fertig.
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Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten selbst gemachten Teddy?
Mein Erster ist mein Glücksbringer und ist in meinem Auto, langbeinig mit großen Ohren und langer Schnauze.
Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Ich habe viel experimentiert und ausprobiert, aber so richtig zufrieden bin ich mit meinem Berliner Bären, meinen Damen, und den 3 Kleinen Typen. Verbesserungen kommen aber auch da jedesmal neu dazu.
Mit welchen Größen und Materialen arbeiten Sie am liebsten?
Meine Teddys sind meist zwischen 25 und 55 cm groß. Als Material nehme ich Mohair verschiedenster Art und Stopfwolle (für die Köpfe Schafwolle, die lässt sich besser modellieren).
Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade diesen?
Einen Liebling habe ich nicht.
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Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Ideen habe ich ständig, nur leider keine Zeit. Inspirieren lasse ich mich durch meine Modebücher, Ereignisse und Anlässe, wo Geschenke benötigt werden. Meist sind diese personenbezogen.
Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Meine persönlichen Stärken sind die Teddys anzuziehen.
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Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen?
Teddys sammle ich nicht, ich brauche leider zuviel Geld für meine eigenen.
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Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder können es auch mal witzige Exemplare?
Ich mache die Teddys meist passend zu ihren Kostümen. Vielleicht auch mal etwas originelles.
Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben?
Meine Größten sind 55 cm groß, der Kleinste 6 cm.
Was ist für Sie das schönste am Bärenmachen?
Ganz einfach den Abstand zur Arbeit zu finden. Es gibt nichts schöneres als nach Feierabend sich mit den putzigen Gesellen zu
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beschäftigen, auch wenn es manchmal nur das Überlegen ist, wie soll er oder sie angezogen werden? Oder man geht durch die Geschäfte und schaut, was man denn alles dafür gebrauchen könnte. Da findet man auch Dinge, die einen inspirieren können.
Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
Wenn es zeitlich und finanziell drin ist, gehe ich selbstverständlich zu Messen und Börsen, da gibt es ja auch immer Material und Accessoires. An Wettbewerben habe ich auch schon teilgenommen und auch gewonnen.
Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Meine Hexe hat in Berlin einen 1. Preis gewonnen und in Wiesbaden bei Teddy und Co. den 3. Preis. Romeo und Julia haben in Wiesbaden den 1. Preis gewonnen.
Haben Sie einen ganz persönlichen Wunschtraum in Bezug auf das Bärenmachen?
Ich wünsche mir, dass ich noch lange viele Teddys basteln kann.
Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Bärenfans mit auf den Weg geben?
Man sollte nie den Mut verlieren, denn es braucht seine Zeit und viele, viele Teddys, bis man seinen Stil für die eigenen Teddys gefunden hat. Also einfach immer weitermachen, eigentlich wird immer etwas daraus, auch wenn's mal nicht ganz so gelungen ist.
Liebe Grüße,
Friederike Eisenhuth
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