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Vorgestellt:  Elke Wolf (Le petit bonheur)

Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor.
Mein Name ist Elke Wolf, ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann Thomas und unseren sechs Katzen im schönen Bad Nauheim. Ich gab meinen Bären den Namen *Le petit bonheur* nach einer Katze, die auf einem alten Friedhof in Paris lebt und dort von einer alten Dame gefüttert wird. *Le petit bonheur* bedeutet: *Das kleine Glück*.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf   Wann haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen und was war der Anlass dafür?
Ich hatte schon immer ein großes Faible für Teddybären, hatte aber nie daran gedacht, einen Bären selbst herzustellen. Im Januar 2007 stieß ich bei der Recherche nach Puppenzubehör im Internet auf Bärenbastelpackungen. Es eröffnete sich mir eine vollkommen neue Welt mit unendlichen Möglichkeiten und je mehr ich schaute und entdeckte, desto mehr tauchte ich ein in diese Welt. Mir war ziemlich schnell klar, dass ich mich an einer Bastelpackung versuchen würde.


Können Sie sich noch an den ersten Teddy erinnern, den Sie selbst gefertigt haben?
Natürlich. Mein erster selbst genähter Teddybär war ein Bär nach einer Bastelpackung von Ele's Blaubärchen, nur 7,5 cm groß. Ich glaubte damals, dass die Herstellung eines Minibären bei weitem nicht so aufwendig sei wie das Nähen eines großen Bären und nähte dann an einem Wochenende meinen ersten Bären. Ich war so verliebt in ihn und muss heute noch schmunzeln, weil ich die typischen Anfängerfehler nicht gesehen habe. Mein kleiner Phil war für mich der schönste Bär der Welt und ich war unsagbar stolz.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf
  Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Schon einige sind in den letzten zweieinhalb Jahren zusammengekommen. Ich probiere gerne etwas neues und versuche auch immer, den Schnitt zu verbessern. Es gibt nur wenige Bären, die wirklich genau nach dem gleichen Schnitt genäht wurden.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf

Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten?
Zur Zeit nähe ich am liebsten Bären zwischen 18 cm und 28 cm. In meinem Kopf gibt es allerdings auch einen Ein-Meter-Bären genauso wie einen Minibären, vielleicht als Paar. Ich verwende hochwertiges Mohair, Plüsch und Gründerzeitmohair genauso wie Seide und Spitze oder auch Wollstoffe.

Gerne nehme ich als Alternative für Zehenballen Glasperlen, Perlmutt- oder Holzperlen, habe aber auch schon Sohlen mit maritimen Motiven bestempelt oder Ballen und Zehenballen aus Fimo geformt. Im Grunde ist die Liste unendlich und bei jedem Stadtbummel überlege ich, ob sich das eine oder andere Material für das Bärenmachen eignet.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf

Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade ihn?
Teddy, ein großer Steiff-Teddy, den ich schon seit meiner Geburt besitze und der mich seitdem durch mein Leben begleitet und Emilio, mein erster eigener Bär nach meinem ersten eigenen Schnitt. Emilio hat diesen gewissen Charme der ersten Stunde, dem ich mich auch heute nicht entziehen kann. Aber Lieblinge sind sie alle, jedes Mal wieder und immer wieder neu.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf   Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Material allein inspiriert mich schon. Ein Besuch auf einem schönen Flohmarkt zum Beispiel liefert hundert Ideen für einen Bären. Themen wie Afrika oder Märchen inspirieren und bei den Naturbären inspiriert ein schönes Foto. Im Moment trage ich die Materialien für einen Eisbären mit Bärenkind sowie einen Roten Panda zusammen. Auf die letzte große Bärenmesse bin ich mit einer "Zutatenliste" nach dem Motto "Wie backe ich einen Eisbären und einen Roten Panda" gefahren und habe mich eingedeckt. Sobald ich noch ein bzw. zwei andere Bärenprojekte abgeschlossen habe, wird es wieder spannend für mich und ich widme mich dann den Naturbären.

Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Schwierigkeiten und Hindernisse schrecken mich keineswegs ab, sie spornen mich an. Bis heute habe ich noch nie einen Teddy für "die Tonne gemacht". Auf einer Messe erzählte mir eine Bärenmacherin, dass schon mal der eine oder andere Bär von ihr im Ofen verbrannt wird. Das gab mir einen Stich. Mein bisher schwierigster Fall war mein Bär Happy. Happy war im Grunde schon letztes Jahr im Sommer fertig, aber sie wurde nicht so wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf   Lange musste sie auf die Veränderung warten, zumal ich keinen passenden Plüsch mehr hatte und mir etwas einfallen lassen musste. Schließlich habe ich sie in den Arm genommen, ihr einmal über den Kopf gestreichelt und ihr versprochen, dass sie, wenn sie wieder sehen kann, ein wunderschönes Bärenmädchen sein wird. Dann habe ich ihr den Kopf demontiert und noch mal von vorne angefangen. Seit kurzem ist Happy fertig und der Name ist Programm.

Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen?
Hin und wieder. Ich bin da nicht festgelegt.

Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal witzige und ausgefallene Exemplare sein?
Mich zieht es tatsächlich mehr zu den Klassikern. Ich mag diese ernsten und verständnisvollen Gesichter und den Hauch von Nostalgie, der sie umgibt. Aber ich werde bestimmt auch mal ausgefallene Bären machen und sei es nur, um mich auf diesem Gebiet einmal auszuprobieren.

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf   Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben?
Mein kleinster Bär war 7,5 cm groß, mein größter 42 cm klein.

Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen?
Die Unendlichkeit der Möglichkeiten bei der Auswahl des Materials und der Art der Ausführung. Natürlich ist eine gewisse "Urform" bereits festgelegt und der Teddy sollte als solcher erkennbar bleiben, aber dann ist alles offen.

Aber das wirklich allerschönste am Bärenmachen ist für mich dieser einzigartige Augenblick, wenn der Bär fertig ist, mich ansieht und das Stück Stoff Seele zeigt, lebendig wird. Ich bin immer noch überrascht, was in diesem Moment passiert. Aber ich denke, jede Bärenmacherin und jeder Bärenmacher weiß, welchen Moment ich meine. Es liegt ein bestimmter Zauber darin, danach kann man schon süchtig werden. Das ist eine sehr schöne Nebenwirkung des Bären-Virus.

Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
An Messen und Börsen habe ich noch nicht teilgenommen, aber seit 2008 gerne mal an einem Wettbewerb.

Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Ja, gleich bei meinen ersten drei Versuchen war ich erfolgreich:
3. Platz beim Gläsernen Teddybär 2008 in der Kategorie Anfänger mit "Easy"
1. Platz beim TED 2009 in der Kategorie Hobbyist, Design Variation undressed mit "Jolly"
und 2. Platz beim Goldenen George 2009 in der Kategorie Premium Class, Inspiration mit "Emma".

Bärenmacher des Monats, Elke Wolf   Haben Sie einen ganz persönlichen Wunschtraum in Bezug auf das Bärenmachen?
Oh, da gibt es einige. Ich bin so dankbar, dass ich den Weg zum Bärenmachen gefunden habe und dass mich dieses Hobby so konsequent und dauerhaft ausfüllt. Ich wünsche mir an erster Stelle, dass ich, so lange ich lebe, Bären machen kann. Die anderen Bärenwünsche erfüllen sich dann schon von selbst.

Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Bärenfans mit auf den Weg geben?
Weitermachen - mit dem Machen und dem Sammeln. Wir teilen miteinander die Liebe und die Begeisterung für ein Wesen, dass von Menschenhand aus Stoff erschaffen

wurde. Der Teddy begleitet uns von der Geburt an bis über den Tod hinaus, er versteht uns und ist für uns da. Er ist Geheimnisträger, schlägt Brücken, wo es keine Wege mehr gibt, spendet Trost, wo es keinen Trost mehr gibt. Er zaubert ein Lächeln auf unser Gesicht… Schön wäre es ein bisschen von dem, was uns der Teddy gibt, zurück oder auch weiter zu geben. Bärenpatenschaft oder Teddies für Kinder in einem SOS Kinderdorf wären ein Thema. Auch hier ist die Liste unendlich.

Beste liebste Grüße,
Elke Wolf
www.le-petit-bonheur.de

Bildnachweis / Urheberrecht: (c) Elke Wolf



 
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