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Bärenmacher(in) des Monats Januar 2012:
Cornelia Tost - Cornelia's Allerlei
Bitte stellen Sie sich und Ihre Bären mit eigenen Worten vor.
Mein Name ist Cornelia Tost, und ich lebe mit meiner Familie im Saarland. Schon seit meiner Kindheit bin ich kreativ. Ich male, zeichne, modelliere, mache Handarbeiten und liebe den Umgang mit verschiedenen Materialien. Alles mögliche habe ich ausprobiert.







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Wann haben Sie mit dem Bärenmachen begonnen, und was war der Anlass?
Das erste Bärchen entstand 2007. Vielleicht war es Zufall, vielleicht Schicksal ... Ich wollte das Nadelfilzen ausprobieren. Filzwolle hatte ich schon, und Nadeln waren schnell besorgt. So wurde probiert, und da ich auch Miniaturen sehr mag, entstand ein kleines Bärchen. Im Internet fand ich andere Filzbärchen, Foren und viele nette Bärenmacher. Ein neues Hobby trat in mein Leben. Ich filzte und nähte nun Bärchen und andere Gesellen.
Können Sie sich noch an Ihren ersten, selbst genähten Teddy erinnern?
Mein erstes Bärchen werde ich nicht vergessen, und es ist in Familienbesitz.

Wieviele eigene Schnitte haben Sie schon ungefähr entworfen?
Da ich ja alles gern selbst ausprobiere, habe ich mich auch im Entwerfen von Schnitten versucht. Inzwischen gibt es einen Schnitt, den ich immer mal wieder bearbeite. Ab und zu entsteht also auch ein genähtes Bärchen.
Meine große Leidenschaft ist aber das Nadelfilzen. Das Modellieren der unversponnenen Wolle mit Hilfe der speziellen Nadeln hat für mich einen besonderen Reiz. Dafür brauche ich keine Schnitte. Ich gestalte die kleinen Geschöpfe frei nach meiner Vorstellung.
Mit welchen Größen und Materialien arbeiten Sie am liebsten?
Meine Lieblingsgröße ist zwischen 6 und 9 cm. Meine Minibärchen sind fast ausschließlich aus Merinowolle. Diese Wolle ist sehr fein. Es dauert zwar einige Zeit, bis sie schön fest verfilzt ist, aber das Ergebnis ist eine wunderbare Oberfläche.

Haben Sie einen Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade diesen?
Einen Favoriten habe ich nicht. Mein Lieblingsteddy ist immer der gerade neu entstandene. Ich liebe den Moment, wenn das kleine Geschöpf vollendet ist und mich mit seinen kleinen, schwarzen Glasäuglein anschaut.
Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Teddys? Was inspiriert Sie?
Das ist ganz unterschiedlich. Mal beeinflusst mich die Jahreszeit, oder ich sehe etwas oder es ist der Gedanke: „Beim nächsten Mal machst du das so…“
Was sind Ihre persönlichen Stärken?
Ich denke, meine Stärken liegen in der Geduld und meiner Liebe zur Genauigkeit. Meine Geschöpfe sind deshalb sehr sauber und ordentlich gearbeitet.
Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen?
Eigentlich sammle ich nicht direkt, aber es haben sich schon einige Bärchen zu meinen Filzies gesellt. Einige sind durch Tausch zu mir gekommen, andere haben mir ins Herz geschaut.

Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder eher witzige und ausgefallene Exemplare?
Meine Bärchen haben eine freundliche, liebe Ausstrahlung. Ich mag eher Teddys im traditionellen Stil, aber auch bunte Gesellen haben ihren Reiz.
Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben?
Mein größtes gefilztes Bärchen war ca. 13 cm, das kleinste ca. 3 cm.
Was ist für Sie das Schönste am Bärenmachen?
Ich liebe es, meinen Vorstellungen Gestalt zu geben. Der Moment, wenn ein kleines Geschöpf vollendet ist, macht mich sehr glücklich.
Nehmen Sie regelmäßig an Messen, Börsen, Wettbewerben teil?
Ich habe bisher nur an einzelnen regionalen Börsen teilgenommen. Bei meinen Winzlingen ist es nicht so einfach. Ich muss dafür einige Bärchen sammeln, damit man auf dem Tisch etwas sieht. Mein erster und bisher letzter Wettbewerb war 2009 der „Gläserne Teddybär“.
Haben Sie bereits einen Preis gewonnen?
Damals startete ich in der Kategorie „Anfänger,“ und belegte den 3. Platz.
Haben Sie einen ganz persönlichen Traum in Bezug auf das Bärenmachen?
Ich wünsche mir, dass ich noch lange Zeit Freude an diesem wunderbaren Hobby habe und noch viele Kontakte knüpfen kann. Es gibt Bärenmacher und -künstler in der ganzen Welt. Dem Internet sei Dank, dass es fast grenzenlos möglich ist, in Verbindung zu treten und sich auszutauschen.
Was möchten Sie anderen Bärenmachern / Bärenfans mit auf den Weg geben?
Wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte: „Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.“
Für mich ist das Bärenmachen das schönste Hobby. Ich wünsche allen Bärenmachern gutes Gelingen beim Umsetzen ihrer Ideen, und den Sammlern viel Freude an den mit viel Liebe und Sorgfalt gearbeiteten Geschöpfen.
Herzliche Grüße,
Cornelia Tost
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Über einen Besuch auf meinem Blog würde ich mich sehr freuen:
www.corneliasallerlei.blogspot.com
Bildnachweis / Copyright: Cornelia Tost
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