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Bitte stellen Sie sich mit eigenen Worten vor. Mein Name ist Annett Reiz. Mit meinem Mann, dem "Ur-Sahnebären" und unseren drei Kindern wohne ich im schönen Dresden. Die Sahnebären sind hauptsächlich Kinder und Babys, die zum kuscheln und schmusen einladen. Alle Bären haben einen Bauchnabel aus Perlen oder Glitzersteinchen. Und für mich ist ganz wichtig, dass meine Bären lächeln. Wann haben Sie mit dem Bären machen begonnen und was war der Anlass dafür? Begonnen habe ich vorsichtig vor ca. 7 Jahren. Nirgendwo gab es so einen Teddy, wie ich ihn gern haben wollte. Bei einem meiner Ausflüge in ein Bastel- geschäft wurde mir ein Bastelkit empfohlen. Gesehen, gekauft, am selben Abend geboren und ich war mit dem Bärenvirus infiziert.
gewandert. Ich habe einige Lieblingsschnitte, die mitunter etwas verändert werden. Mit welchen Größen und Materialen arbeiten Sie am liebsten? Die Größen liegen zwischen 10 und 30 Zentimeter. Auch kleiner und größer darfs mal sein. Ich verwende für die Schmusetauglichkeit gern Plüsch und Baumwollstoffe. Aber da man ja beim Bärenmachen nie so wirklich auslernt, experimentiere ich auch mit anderen Stoffen. ![]() Drillinge, Jonny, Nelly & Theo Haben Sie einen absoluten Lieblingsteddy? Falls ja, warum gerade ihn? Einen absoluten Lieblingsteddy gibt es nicht. Ich habe mir inzwischen einige Bären gemacht, die auf jeden Fall bei mir bleiben. Aus Kindertagen habe ich noch ein Plüschi, welches wohl mal einen kleiner Löwe sein sollte, der ist überall dabei, weil ich ihn zum schlafen brauche. Ich habe ihn mit knapp zwei Jahren von meiner Oma bekommen.
Sammeln Sie auch Teddys anderer Künstler bzw. bestimmter Firmen? Ich habe aus unserer Bärenrunde einige Bären adoptiert und auf einen bestimmten Bären von Annett Esche habe ich ein Auge geworfen. Inzwischen wohnen auch drei Preißelbären bei mir, von denen bin ich ein großer Fan! Rosalinde Preißel ist mir eine ganz liebe Freundin geworden. Bevorzugen Sie traditionelle Teddys oder sollten es auch mal ausgefallene und witzige Exemplare sein? Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Ein Bär muß für mich diesen gewissen Blick haben. ![]() Pauline & Jule, Kurti Was war bisher Ihr größter und kleinster Teddy, den Sie gefertigt haben? Der Kleinste ist 6 cm groß, er heißt Jonny und ist aus weißem Microfaser. Der größte Bär ist der alberne Albärt, 85 cm groß und wahrlich keine Schönheit. Aber auch er hat schnell ein neues Zuhause gefunden.
Leipzig. Ich habe einige Bärenmacher kennengelernt, die auch einen Platz in meinem Herzl gefunden haben. Christine Manitz und Annett Esche haben nun die erste Sächsische Puppen- und Bärenbörse ins Leben gerufen, die am 10. Juni stattfand. Zur nächsten Messe und zur nächsten Börse habe ich mich bereits angemeldet. ![]() Haben Sie einen ganz persönlichen Wunsch in Bezug auf das Bären machen? Ich möchte noch viele Jahre die Möglichkeit zum Bärenmachen haben. Es gibt auch noch soviel zu lernen. Und vor allem möchte ich noch viele strahlende und glückliche Bäreneltern-Gesichter sehen! Was möchten Sie anderen Bärenfans und Bärenmachern mit auf den Weg geben? Probiert, wozu ihr Lust habt, lasst Euch nicht unterkriegen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie Ihr wollt. Der Weg ist das Ziel. Und vor allem, vergesst den Spaß nicht! Liebe Grüße von Annett Reiz Alle Fotos unterliegen dem Copyright von Annett Reiz. Besuchen Sie die Sahnebären im Internet
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