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Im Porträt: Silke Borrmann und die Mountaineers Eigentlich weiß Silke Borrmann nicht mehr so genau, wann sie mit dem Bärenmachen begonnen hat, es ist schon sehr lange her. Schon immer hatte sie sich für Handarbeiten interessiert, hatte zum Beispiel genäht, gehäkelt, gestrickt oder Fensterbilder gestaltet. Irgendwann kam ihre Schwester mit einem kleinen Bastelbuch mit einem Schnittmuster zu ihr und fragte, ob sie diesen Teddy für Kleinkinder machen könnte. Das war der Anfang, und die „richtigen“ Bären folgten, wobei Silke Borrmann zunächst nur nach Fremdschnitten arbeitete. Ihr erster Bär sah eher wie ein kleiner Löwe aus, und er ist noch heute bei ihr.
Die Teddykünstlerin aus Goslar mag die Eigendynamik, die ein Teddy während seiner Entstehungs- phase entwickelt, denn obwohl sie beim Arbeiten eine gewisse Vorstellung vom fertigen Bären hat, ist das Ergebnis doch immer wieder eine kleine Überraschung. Fast alle Mountis sind Einzelstücke, denn Silke Borrmann macht nicht gern den gleichen Bären zweimal. ![]() Sehr oft tragen die Mountis einen Pelz aus Alpaka, manchmal in Kombination mit Mohair oder Plüsch. Oft besteht ein Bär aus mehr als fünfzig Einzelteilen. Damit die Mountis beweglich sind und immer wieder andere Positionen einnehmen können, haben die meisten sechs Gelenke und Draht in Armen und Beinen. Silkes bevorzugte Größe liegt zwischen 20 und 40 cm, aber auch Miniaturbären sind schon entstanden. Silke Borrmann ist vielseitig interessiert und auch durch ihren Beruf bleibt ihr zum Bärenmachen nicht soviel Zeit, wie sie gern hätte. Ohne die Bären geht es aber keinesfalls. Silke: „Ein wichtiger Aspekt dieses Hobbys ist für mich das nette „Drumherum“. Man hat so nette Kontakte. Ich habe bisher überhaupt noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich wünsche mir einfach, dass es so bleibt.“ ![]() An einem perfekten Bärenmachertag klappt alles, was sich Silke vorgestellt hat, auf Anhieb. An anderen Tagen will dagegen gar nichts funktionieren und dann macht sie lieber eine kleine Pause, denn erzwingen könne man beim Bärenmachen nichts. Sie hofft, dass es DEN wirklich perfekten Teddy niemals geben wird, denn sonst hätte man ja keinen Ansporn mehr, sich zu verbessern.
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