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Im Porträt:
Carola Steinert und die Hilla-Bären
Wie bei vielen Bärenmachern stand auch bei Carola Steinert am Anfang eine Bastelpackung, welche sie in einem Katalog entdeckt hatte. Der aus der Bastelpackung entstandene Bär sitzt noch heute in ihrem Büro. Das war im Jahr 2000, aber erst zwei Jahre später schlug der Teddyvirus bei Carola Steinert so richtig zu. Es folgten weitere Bastelpackungen, etwas später Teddyzeitschriften und irgendwann reichte das nicht mehr und Carola probierte ihren ersten eigenen Schnitt aus.

Schöner als das Stopfen sind aber auf jeden Fall die Gestaltung des Gesichtes und das Nähen der Bärenbekleidung.
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Am liebsten näht die Bärenmacherin aus Chemnitz circa 25 cm große Bären, genauer gesagt Bärenkinder, die alles machen, was eben Kinder so tun. Das sagt auch schon, wovon sich Carola gern inspirieren lässt: von Kindern. Bei der Gestaltung eines Bären mag sie eigentlich alle Arbeitsschritte, denn auch das weniger beliebte Stopfen trägt ja wesentlich zur Entstehung eines Bären bei.
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Und wenn Carola nicht so recht Lust zum Nase sticken hat, muss diese eben warten. Manchmal wird stattdessen die Nase auch aufgefilzt.
Die Hilla-Bären entstehen größtenteils aus Mohair, häufig mit einer Füllung aus Schafwolle und wahlweise etwas Glas- oder Stahlgranulat für Standfestigkeit. Und für etwas mehr Beweglichkeit in den Armen kommen mitunter Drahteinlagen zum Einsatz.

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Für Carola Steinert ist das Bärenmachen eine wunderbare Entspannung am Abend und am Wochenende. Auch andere Handarbeiten macht die Chemnitzerin gern, und obwohl es hin und wieder schon mal eine „Bärenpause“ gab, ist sie immer wieder darauf zurückgekommen. Denn einerseits ist es doch immer wieder schön, wenn ein neuer Bär sie anschaut. Und dann gibt es ja auch noch die Messebesuche, wo man Gleichgesinnte trifft und nette Gespräche mit Ausstellern und Besuchern führen kann. Und besonders schön ist es ja auch, wenn ein Hilla-Bär adoptiert wird und der neue Besitzer das Bärchen sofort ins Herz schließt. Und ab und zu ergibt es sich auch, dass sie Besucher für ihr bäriges Hobby begeistern kann und diese dann selbst zu Nadel und Faden greifen, bei Bärenmacher-Treffs mit dabei sind und dann selbst süße Kreationen erschaffen.
Carola hat viel Respekt vor den Bärenmachern, die Minibären zum Leben erwecken, denn von diesen kleinen Kerlchen ist sie sehr begeistert und hofft, dass auch sie eines Tages Miniaturbären mit großer Persönlichkeit erschaffen kann. Vielleicht gibt es ja schon bald ganz kleine Hilla-Bären. Lassen wir uns überraschen.
Besuchen Sie Carola Steinert im Internet:
www.hilla-baeren.de
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Bildnachweis / Urheberrecht: Carola Steinert
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