Im Porträt:
Petra-Maria Jacobi und die COBIAS-TEDDYBEARS
Petra-Maria Jacobi lebt mit ihrem Mann in Oberhausen und ist von Beruf Waldorflehrerin, wobei sie zur Zeit die Fächer Englisch und Religion in der Unterstufe unterrichtet.
In ihrer Freizeit nimmt sie sich Zeit für ihre Hobbys. Teddys macht sie bereits seit 9 Jahren, seit zwei Jahren entsteht ab und an auch eine Stoffpuppe.
Die Cobias-Teddybears (in Abwandlung ihres Namens "Jacobi") gibt es seit 2007, wobei auch viele Jahre vorher schon Teddys bei ihr das Licht der Welt erblickten.
Petra-Maria: "Als ich einmal meine Mutter besuchte, nähte sie gerade einen Teddy. Ich bestaunte die Teddys, die mich von verschiedenen Ecken aus anschauten.
Überall hatten sie einen Platz gefunden, auf dem Regal, auf dem Sofa, auf dem Fernseher. … So etwas kann man also selbst machen! Das könnte ich doch auch einmal probieren. Einen Teddy wollte ich mir auch selber machen, und so gingen wir zusammen in einen Bärenladen. Damals gab es nämlich in Moers noch die "Bärenwelt", die heute nur noch auf Messen vertreten ist, mit vielen Bastelpackungen.
Ich suchte mir also einen schönen Bären aus, den ich selbst, angeleitet von meiner Mutter, machen wollte.
So entstand mein Fritz aus Alpaka und
gefüllt mit Schafwolle. Und ich setzte ihm auch eine Brummstimme ein. Nur habe ich mich nicht sofort getraut die Nase zu "rasieren". Mein Bär lief also zunächst ohne Nase herum. Schließlich wagte ich mich ja doch an die Nase. Diesen ersten Bären, Fritz, gebe ich natürlich nicht her, er bleibt immer bei mir!"
Bei diesem einen Bären namens Fritz blieb es natürlich nicht, denn das Bärenmachen gefiel Petra-Maria so gut, dass sie bald eine Bastelpackung nach der anderen aussuchte. Nachdem etliche Teddys aus Bastelpackungen entstanden waren,
wagte sie sich eines Tages mit der Unterstützung ihres Mannes an einen eigenen Schnitt. Viele Teddys entstanden, manchmal war der Kopf zu groß, die Arme zu klein und immer wurde wieder etwas verbessert. Während einer kreativen Pause standen bei Petra-Maria dann plastizierte Bären und selbst genähte Stoffpuppen im Mittelpunkt.
Das Nähen von Kleidung war ebenfalls etwas neues für Petra-Maria, und sie übte sich im Stricken von Puppen- und Teddykleidung.
Schließlich fand sie zum Bärenmachen zurück, wobei sie sich nun an kreativeren Bären mit Fingern und größeren Füßen versuchte. Doch die klassischen Bären mochte sie letztendlich am liebsten. Petra-Maria: "Endlich war ich mit meinem Schnitt zufrieden und es entstanden meine Brummbären und später andere klassischen Teddybären, die ich auch Classic Teddys genannt habe. Nach einiger Zeit fange ich immer an, den Schnitt wieder zu verändern. Auch jetzt bin ich gerade dabei, einen neuen Schnitt zu entwerfen, mein Vorbild sind die alten Bären von Steiff."
Am besten gefällt der gebürtigen Duisburgerin am Bären-
machen u.a. das Auswählen der Stoffe. Durch ihren Geburtsort ist ihr die Firma Schulte schon länger bekannt und sie war bereits mehrmals dort vor Ort. Am liebsten arbeitet Petra-Maria mit Schulte-Mohair und anderen Naturmaterialien, wie z.B. Schafwolle zum Stopfen. Weiter-
hin mag sie das entspannende Nähen von Hand und das Fertigstellen des Bären. Das Annähen der Ohren und das Schließen der Stopföffnungen sind dagegen nicht so sehr ihre Welt, obwohl ihr diese Arbeitsschritte keine nennenswerten Probleme bereiten.
Petra-Maria näht, strickt oder stopft in jeder freien Minute. Dass gelegentlich auch eine Puppe entsteht, bietet ihr eine gute Abwechslung.
Der "perfekte" Teddy ist für die kreative Bärenmacherin ein Teddy, der liebevoll und sorgfältig gearbeitet ist und dem eine Bärenseele eingehaucht wurde. Jedem ihrer Bären versucht sie eine besondere Ausstrahlung zu geben und ist mit ganzem Herzen dabei. Der Abschied von ihren Bären fällt ihr jedes Mal schwer.