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Plastiktiere gegen Künstlerbären aus der Pfalz: Streit um Markenrechte und Teddynamen ist im vollen Gange Für die Teddykünstlerin Monika Schleich, die mit ihren liebenswerten Teddybär-Kreationen in einem Dorf in Rheinland-Pfalz zu Hause ist, beginnt das Jahr 2010 leider nicht positiv. Der Markenrechtsstreit zwischen ihr und der Schleich GmbH ist im vollen Gange, die Urteilsverkündung wurde vom Stuttgarter Landgericht vor wenigen Tagen auf März vertagt.
Nun ist der Streit Schleich ./. Schleich ein Fall für das Stuttgarter Landgericht geworden. Das Interesse der Medien ist nach Bekanntwerdung des Falles überwältigend groß. In etlichen Online-Zeitungen sind Berichte erschienen, in privaten Blogs wird darüber geschrieben und auch Radio und Fernsehen interessieren sich für den Streit, der mittlerweile als "Bärenkampf in der Pfalz" bekannt geworden ist. Monika Schleich hat inzwischen hunderte nette Emails, Briefe und Anrufe erhalten, den Medienrummel um ihre Person sieht sie dagegen sehr skeptisch. Eigentlich wünscht sie sich für ihre Zukunft nur eines: dieses wunderschöne Hobby weiterhin als Ausgleich zum Beruf zu betreiben und den Sammlern Freude mit ihren Bärenkindern zu machen. Für eines ihrer Teddy-Unikate benötigt sie circa eine Woche und es ist schwer verständlich, dass die Schleich GmbH, deren jährlicher Umsatz nach Berichten bei rund 100 Millionen Euro liege, scheinbar ihre wirtschaftlichen Interessen schützen müsse, angesichts einer Handvoll Künstlerteddys, die den Namen "Schleichbären" tragen. In vielen Leserkommentaren kommt zum Ausdruck, dass man in Zukunft keine Plastiktiere der Schleich GmbH mehr kaufen wolle, viele zeigen der bekannten Firma verbal die "rote Karte". Und so könnte eventuell wirklich eine "Gefahr" für die bekannten Plastiktiere heraufziehen, die jedoch sicherlich nicht von den Teddybären mit den süßen Knopfaugen ausgeht. Während sich in den kommenden Wochen entscheiden wird, wie es im "Bärenkampf in der Pfalz" weitergeht, dürften die meisten Leser bzw. Kunden sich durchaus in der Lage sehen, zwischen handgefertigten Teddy-Unikaten und in Masseproduktion gefertigten Tieren aus Pastik/Hartgummi zu unterscheiden und sich von der Bezeichnung "Schleichbären" nicht in die Irre führen zu lassen. Eine Verwechslung sei in der Vergangenheit auch noch nie vorgekommen. Juristisch betrachtet ist die ganze Angelegenheit leider nicht so einfach und es sei hier noch zu ergänzen, dass auch das Deutsche Markenrecht keine einfache Sache ist, weshalb wir hier auch auf die Einzelheiten verzichten möchten. Wir wünschen Monika Schleich alles Gute bei ihrem Kampf für den Namen ihrer Bären und hoffen, dass ihre liebenswerten Bärenkinder auch in Zukunft ein Teil unserer bunten Bärenmacher-Welt sein werden. Wer sich gern näher über dieses Thema informieren möchte, kann Artikel u.a. auf folgenden Seiten nachlesen: www.teddy-ag.de www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,671570,00.html www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0115/seite1/0036/index.html www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2348629_0_1943_-markenrechtsstreit-schleich-gegen-schleich.html www.markenblog.de/2010/01/14/streit-um-schleichbaren-streitwert-250000-eur/ www.blog.danielbweber.de/?p=1191#comments |
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