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Marianne erschafft gern Teddybären, die anders und ungewöhnlich sind und verwendet gern Felle mit leuchtenden Farben, wobei sie betont, dass sie nur synthetische Felle benutzt. Eines ihrer Markenzeichen ist das Herz auf dem Bäuchlein und der Gebrauch von Perlen und Pailletten, manchmal sogar mit hunderten von Perlen und Pailletten an einem einzigen Bären. Marianne: "Einer meiner Bären heißt "The Veggie Bear" (Der Vegetarier) und dieser ist geschmückt mit 2000 Perlen und Pailletten und Früchten aus Glas auf seinem Kopf. Ich fertige jeden Bären von Hand und lege großen Wert auf jedes Detail. Jeder Bär hat seine eigene Persönlichkeit mit Herz und Seele und jeder bekommt ein Echtheitszertifikat."
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Die Teddykünstlerin und Buchautorin liebte Teddybären schon ihr ganzes Leben lang, und ihre Lieblingsbären in der Kindheit waren Paddington und Colargol. Letzterer ist ein orangefarbener Bär, der von der französischen Autorin Olga Pouchine in den 1950ern kreiert wurde und in England als "Barnaby" bekannt ist. Aber erst als Marianne vor mehr als zehn Jahren eine Teddymesse besuchte, war sie so fasziniert, dass sie selbst Bären machen wollte. Nun fertigt sie bereits seit zehn Jahren Teddybären, die Unikate und manchmal auch Miniaturbären sind.
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Bei ihrer Arbeit überlässt sie es manchmal den Bären selbst, was und wie sie werden wollen mit den Fellfarben und Accessoires, die sie ihnen mit auf den Weg gibt. Und manchmal hat sie selbst genaue Vorstellungen, wie der Bär aussehen soll. Da sie schon immer gern mit Perlen und Pailletten gearbeitet hatte, versuchte sie einen Weg zu finden, den kreativen Teil der Perlenarbeiten mit den Teddybären zu verbinden und das macht sie nun bereits seit zehn Jahren.
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Wenn ein neuer Bär entsteht, hat jeder Arbeitsschritt seine eigenen, kreativen Seiten. Marianne: "Ich weiß nicht, wie der Bär aussehen wird, bevor ich das Gesicht heraus gearbeitet habe. Das ist der Moment, wo man zum ersten Mal sehen kann, welche Persönlichkeit und Ausstrahlung er haben wird und es ist immer sehr lustig, das zu sehen. Ich mag auch den Schritt des Dekorierens mit Schleifen und Perlen oder was auch immer ich auswähle, um die Persönlichkeit des Bären zu betonen."
Neben dem Bärenmachen hat Marianne den Wunsch, die Aufmerksamkeit der Menschen auch auf die echten, lebenden Bären dieser Welt zu lenken und auf die Qualen, die viele
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von ihnen erleiden müssen: Jagd auf Bären, Bären als Zirkustiere, Bärenfarmen, Tanzbären und ihre Qualen für medizinische Zwecke. Die Menschen sollten die Stimme der Stimmenlosen sein und sich für die Tiere einsetzen. Marianne unterstützt die Organisation Wildlife SOS, die ihren Sitz in New Delhi in Indien hat. Diese gemeinnützige Organisation ist in den Bereichen Tierschutz und Rehabilitation tätig.
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Eines ihrer Hauptprojekte ist die Rehabilitation von sogenannten Tanzbären und sie setzen sich sehr dafür ein, diese brutale Tradition zu beenden. Indien habe bereits durch den "Wildlife Protection Act" von 1972 die Ausbeutung von Bären zu Unterhaltungszwecken verboten, aber Nomaden halten und benutzen Bären noch immer zu diesen Zwecken.
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Marianne wurde in Norwegen geboren, verbrachte aber viele Jahre im Ausland. Als Kind besuchte sie die Ballett- und Kunstschule und begann im Alter von 11 Jahren Gedichte zu schreiben. Ihr Gedichtband "Thoughts from Old Walls" ist eine Sammlung ihrer aktuellsten Gedichte und ist auch in den Archiven der Poetry Library von London und in der russischen Staatsbibliothek zu finden. Gegenwärtig arbeitet die vielseitige Künstlerin an ihrem nächsten Buch.
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Norwegen und Skandinavien hat keine große Teddybär-Szene. Es seien Länder wie die USA, Deutschland, Australien und Japan, wo das Bärenmachen einen eigenen Markt hervorgebracht hat. Ihre Ideen für neue Bären stehen laut Marianne in keiner Beziehung zu irgendeinem speziellen Land. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn beim "Little Bear Berlin" habe sie an Deutschland gedacht. Aber im allgemeinen seien die Bären das Ergebnis ihrer eigenen Vorstellungskraft und sind so, wie sie nach Mariannes Wünschen aussehen sollen.
Besuchen Sie Marianne Loyd im Internet:
www.marianneloyd.com
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Bildnachweis: © Marianne Loyd
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