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Rückblick auf die TeddyBärlinale 2009:
Berlins bäriges Topmodell
Am 15. November war es wieder soweit: TeddyBärlinale im Logenhaus!
Etwa 80 Aussteller mit ihren mehr als 2500 Plüschbären erwarteten die Bärenfreunde, die bei schönem Sonnenschein zahlreich erschienen. Ihnen wurden Künstlerbären aller Art und natürlich auch ein vielseitiges und oft sehr liebevoll arrangiertes Angebot an Zubehör für "Selbärmacher" präsentiert.

Christine Freiling, FreCh-Bären
Traditionell gab es wieder einen Bärlinale-Bären, dieses Jahr erschaffen von der Bärenkünstlerin Doris Minuth (Domi-Bär). "Bruno", der Bär mit dem Koffer, war so schnell vergriffen wie noch keiner seiner Vorgänger. Trotzdem blieb das "Maskottchen" den Besuchern und Ausstellern erhalten - schließlich zierte er das diesjährige Plakat der TeddyBärlinale. In dieser Funktion stellte Bruno sich erfolgreich den 12 Plakaten der vorangegangenen Veranstaltungen zur Publikumswahl. Mit einem knappen Vorsprung vor Fritze mit Leierkasten aus dem Jahr 2001 wurde er am Ende zum schönsten Plakatmotiv gewählt und damit zu Berlins bärigem Topmodell gekürt.
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Die dargebotene Bärenschar war sehr vielseitig, sie reichte von Klassikern über naturgetreu gestaltete Braun- und Eisbären bis hin zu witzig-schrägen Exemplaren verschiedener Spezies. Ein erkennbarer Bärenschwerpunkt lag auf den oft nur wenige Zentimeter großen Miniaturbären.
Neben "alten Hasen" betraten auch 2009 einige neue Bärenkünstler das Ausstellerparkett und konnten hier ebenso punkten wie bekannte Künstler der letzten Jahre.

Barbara Ann Bears
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Maskottchen "Bruno" (links) / Nicole Stepien, Stepi-Bär (rechts)
Überraschungsgast dieser Veranstaltung war Kirsten Klages, die alle Plakate gezeichnet hat. Wie viele andere Bärenfans beteiligte sie sich am Publikums-Suchspiel. Zu finden galt das an sechs Ständen versteckte Foto von Bruno. Natürlich gab es wieder tolle Preise zu gewinnen, darunter viele Abonnements von Teddyfachzeitschriften und als Hauptpreis sogar einen TeddyBärlinale-Bär.

Peri-Teddys, Petra Ritter
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Aber die TeddyBärlinale hatte noch mehr zu bieten. Renate Ernst (Bärenstark) war als Expertin für Bärenveteranen mit einer Schätzstelle für antike Bären vor Ort. Ein besonderes Highlight war ein sehr wertvoller weißer Steiff-Bär aus dem Jahr 1910, der ihr zur Begutachtung vorgestellt wurde. Weiterhin verarztete Bärendoktor Heike Obermann leichte Blessuren gleich vor Ort in der Bärenklinik.
Und auch für die kleinen Besucher hatten sich die Veranstalter etwas einfallen lassen: so konnten einige invalide Bären nach dem Klinikaufenthalt von kleinen Künstlern unter Anleitung der Malerin Monika Güdokeit (Atelier Bunte Palette) auf Papier gebannt werden.
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Mousebears, Martina Krahn (links) / Lausebären, Andrea Albrecht (rechts)
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Zu zivilen Preisen bot die Caféteria z.B. Bock- würstchen und Kartoffelsalat oder eine gute Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen an. Gut gestärkt stand einer zweiten Runde durch die ganzen Schätze und Schätzchen nichts mehr im Wege.
"Ich hab' noch einen Koffer in Berlin, deswegen muss ich nächstens wieder hin". Dieses Motto des Jahres 2009 wird sicherlich auch am 14. November 2010 viele Aussteller und Teddyfans in die altehrwürdigen Säle des Logenhauses in Berlin-Wilmersdorf ziehen.
Ein Bericht von:
Christine Freiling (www.frechbaeren.de) und
Horst Wieder (http://teddy-activ.de/)
Brigitte Hauer (links) / MANU Bären (rechts)
Bildnachweis / Copyright: Christine Freiling
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