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Teddykünstler Porträt:

Petra Hoffmann und die Welt der hope-bears


Petra Hoffmann beschäftigt sich seit 2002 mit dem Bärenmachen, wobei sie durch ihre Freundin Annette Proksch (Netti-Bären) zu dieser wunderschönen Beschäftigung gekommen war. Diese hatte ihr ein Bärchen zum Geburtstag geschenkt und sie ermuntert, es selbst zu versuchen.Der erste Teddy war ein petrolfarbener Bär mit ziemlich großen Füßen, ca. 24 cm groß. Ungewollt hatte er wegen der zu lockeren Splinte "Wackelgelenke" bekommen, hatte eine schrecklich gestickte Nase, schief sitzende Ohren und eine ungleichmäßige Füllung. Dennoch ist dieser Bär ein Familienbär geworden, welcher gemeinsam mit einem Teddy aus Petras Kindheit den Flur bewacht.

Petra Hoffmann, hope-bears, Minibären   Mittlerweile haben sich Petras Kreationen zu bezaubernden Minibären entwickelt, die Petra als "lächelnde Wegbegleiter und Handschmuser" beschreibt. Die meisten von ihnen haben einen offenen Mund und sind fast immer unbekleidet, da die Bärenmama aus Bayern das schöne Fell nicht verdecken mag. Ausnahmen gibt es dann, wenn der Kunde einen bekleideten Bären wünscht oder der Bär selbst mit Kleidung besser zur Geltung kommt.

Petra Hoffmann, hope-bears, Minibären

Am liebsten arbeitet Petra mit Longpile-Stoffen, die für so kleine Bären wunderbar geeignet sind. Mittlerweile sind diese in vielen Farben erhältlich und lassen sich gut kombinieren. Seit dem Abschluss des Teddycollege von Margarete Nedballa entwirft sie fast nur noch kleine Teddybären bis maximal 12 cm (Lieblingsgröße 9 bis 10 cm). Ein eigener Schnitt für offene Münder an Minibären wurde erarbeitet und Petra liebt die Gestaltung der lächelnden und offenen Mäuler ganz besonders.



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Über ihre Leidenschaft für Minis erzählte uns Petra folgendes: "Ich nenne meine Minibären oftmals "Handschmuser". Sie können einen überall hin begleiten, sei es auf eine Urlaubsreise, einen Ausflug,
zu einer Prüfung, in das Krankenhaus usw. Sie finden überall ein Plätzchen und sind von daher einzigartige Wegbegleiter. Daher haben sie es mir so angetan!

Petra Hoffmann, hope-bears, Minibären

Darüber hinaus ist es für mich wie Meditation, mich total auf die kleinen Teile beim Nähen, Wenden, Füllen usw. zu konzentrieren. Ich mochte schon immer futzelige Kleinarbeiten! Am besten gefällt mir das Nähen und Gestalten des Kopfes! Es kann sein, dass ich bis zu drei Köpfe fertig habe und die armen "Kopfbären" ein paar Tage auf Körper, Beine und Arme warten müssen. Am wenigsten mag ich das Annähen der Ohren, obwohl es mir gut gelingt. Ich mag es einfach nicht so besonders!"

Petra Hoffmann, hope-bears, Minibären

Petra Hoffmann, hope-bears, Minibären
  Ideen für neue Bären findet Petra im ganz normalen Alltag, sei es durch ein Gespräch, eine Postkarte oder eine Blitzidee während eines Spaziergangs. An einem "bärfekten" Bären-
machertag startet Petra mit einem gemütlichen Frühstück, um sich dann stundenlang in Ruhe den Minibären widmen zu können. Wenn sie dann später wieder aus ihrer persönlichen Bärenwelt "auftaucht", geht es ihr gut und sie fühlt sich ausgeglichen.

Ein perfekter Teddy muss in Petras Augen nichts weiter tun, als sofort ihr Herz zu verzaubern. Egal ob groß oder klein, egal welches Fell oder welche Farbe. Die Ausstrahlung muss einfach stimmen. In Sachen Perfektion fiel Petra noch ein, dass sie noch einen ganz großen Bärenmacher-Wunschtraum hat. Denn sie möchte bei einem maximal 5 cm kleinen Bären endlich DEN perfekten, offenen Mund hinbekommen.

Petras Lieblingsteddy ist ein ganz alter, abgeliebter Teddy, den sie zu ihrem ersten Geburtstag von ihren Eltern bekommen hatte. Er weiß (fast) alles über sie und ist immer ein treuer Wegbegleiter gewesen. Die Teddykünstlerin sammelt keine Bären von Firmen oder anderen Künstlern, denn viel lieber entwirft und näht sie selbst und freut sich dann, wenn ihre Bären lieben Menschen zur Seite stehen. Manchmal zieht jedoch ein Tauschbär bei ihr ein oder ein selbst genähter Bär wird für immer im Kreis der Familienbären aufgenommen.

2008 war für Petra ein privat sehr schwieriges und turbulentes Jahr. Ein paar Monate lang konnte sie für die Minibären keinen Platz mehr in ihrem Leben finden. Doch dann fand sie wieder zu den Bärchen zurück und wagte auch namentlich einen Neuanfang. Heute ist sie sehr glücklich darüber.

Besuchen Sie Petra Hoffmann im Internet:
www.hope-minibears.com

Bildnachweis: © Petra Hoffmann




 
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