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Eines Tages trat Teddy Harvey in Bea Gribis Leben, den sie sah und
unbedingt haben musste. Aus heutiger Sicht erscheint er eher unscheinbar, jedoch mit dem
gewissen Etwas, was vielen Sammlern bekannt ist. Der und kein anderer sollte es sein.

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Harvey sollte in der großen Wohnung nicht alleine bleiben, sondern viel bärige Gesellschaft
bekommen. Und so besuchte Bea Gribi einen Teddykurs, was der Beginn ihrer Leidenschaft war.
"Der erste Bär war sehr gewöhnungsbedürftig, aber jeder der kreativ arbeitet, kennt das Wort
"Ehrgeiz". Am Anfang kitzelt es, dann wird daraus ein Kribbeln, das dann übergeht in ein Feuer, das
lichterloh brennt, vor Ideen, Vorstellungen und endlich auch die Ausführung. Dies gelang mir 1997 mit meinem ersten eigenen
Schnittmuster."
Die Teddykünstlerin aus der Schweiz legt sehr viel Wert auf Harmonie und ein harmonisches
Zusammenspiel von Farben. Ihre Bären werden ebenfalls nach diesem Gesichtspunkt entworfen.
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Als Teil ihrer selbst repräsentieren sie Stimmungen, die Bea beim Arbeiten auf die Bären überträgt.
Manche schauen lieb und treu, und andere wiederum melancholisch oder keck. Inspirationen
findet Bea durch Mohair oder andere Stoffe, und Ideen entstehen an ganz verschiedenen
Orten und unter verschiedenen Umständen.
Bea: "Motivierende Momente werden durch die Zusammenarbeit mit Andrea Oppel (A)
gefördert. Seit 3 Jahren arbeiten wir grenzüberschreitend in verschiedenen Projekten
zusammen. Gemeinsam wird über das Internet ein Schnittmuster zu einem bestimmten
Thema entwickelt. Die Ausarbeitung der Idee ist dann beiden Bärenkünstlerinnen freigestellt.
Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden dann in Zürich beim Bärenfestival präsentiert."

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Ein Bär besteht in Bea's Augen nicht nur aus Stoffteilen und Füllmaterial. Denn aus diversen "Zutaten"
kann durch liebevolle Arbeiten ein ganz besonderes und individuelles
Wesen zum Leben erweckt werden. Auch viele Teddyfreunde und Sammler nehmen dieses
besondere Gefühl wahr, wenn sie ihre Bären betrachten. Die Freude
der Sammler ist dann ebenso ihre eigene Freude und Ansporn genug, um an neuen Kreationen zu
arbeiten. Bea ist es sehr wichtig, mit ihren Bären ein Lächeln schenken zu können, als besonderes
Geschenk für all diejenigen, welche die Bären- leidenschaft mit ihr teilen.
Bea Gribi wurde in einem kleinen Dorf namens Flumenthal geboren, und wohnt nun seit mehr als 30
Jahren mit ihrer Familie im schönen Baselgebiet, nur ein paar Minuten von Basel entfernt. Im Hinblick auf
die Schweizer Teddybärszene weist uns Bea darauf hin, dass es in der Schweiz regelmäßig Börsen,
wie zum Beispiel in Reinach, Muttenz, Sigriswil, Zürich und Rapperswil gibt, welche von
Ausstellern aus der Schweiz und dem Ausland rege genutzt werden. In Zürich beim Bärenfestival
gibt es den "Swiss Teddy", ansonsten sind die Wettbewerbe eher regional.
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Eine spezielle Schweizer Fachzeitschrift gibt es nicht, um so größer sei die
Bedeutung der ausländischen Zeitschriften für die Schweizer Bärenmacher.
Bea's Heimat hat auf das Aussehen ihrer Bären keinen Einfluss. Diese
entstehen stets mit viel Liebe und Freude, ganz egal wo die
Teddykünstlerin lebt und arbeitet. Bea ist überzeugt, dass nicht der
Mensch sich einen Bären aussucht, sondern dass es gerade anders herum ist.

Das Strahlen in den Augen der Börsenbesucher sei einer der schönsten Momente im
Leben einer Teddykünstlerin. Bea: "Was wären wir, wenn wir die Anerkennung und Unterstützung
des Publikums nicht hätten."
Besuchen Sie Bea Gribi im Internet: www.gribears.ch
Bildnachweis: © Bea Gribi
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