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Die vielseitige Welt der SIWARI-Bären

Naturbär meets Charlie Chaplin


Waltraud Rickels Weg zum Bärenmachen ähnelt dem Weg vieler anderer Bärenmacherinnen. Ihr erster Teddybär entstand im Frühherbst 2005 mit der Unterstützung durch ein Buch über selbstgemachte Bären. Die eigenen Bären sollten natürlich auch einen Namen bekommen. Aus der Idee heraus, einfach die Anfangsbuchstaben ihrer Namen zu benutzen (SIgurd und WAltraud RIckel) entstanden schließlich die SIWARI-Bären.

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Charlie Chaplin

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Florance
  Waltraud Rickel experimentiert sehr gern bei ihrer Arbeit. So wird z.B. ausprobiert, wie Teddys aus verschiedenen Stoffen und Materialien aussehen. Fast jeder SIWARI-Bär ist ein Einzelstück, wobei die Teddykünstlerin großen Wert auf lebendiges Aussehen legt.
Augen, Nase, meist ein offenes Maul (möglichst mit Zähnchen) verleihen dem Bären seinen individuellen Ausdruck. Fast alle SIWARI-Bären haben, mit Ausnahme der Klassiker, modellierte Augen und meist auch Zähnchen oder Krallen.

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Braunbär

Der aus einer Bastelpackung entstandene "Urbär" sitzt noch heute im Wohnzimmer und überwacht die große Schar, die mittlerweile entstanden ist und es kommen immer mehr dazu. Waltraud Rickel erhält viele Ideen für neue Tiere aus dem Alltag: ein Name, eine Figur, ein Bild können sie dazu inspirieren, zum Zeichenstift zu greifen. Aber auch von ihrem Mann oder von Freunden kommen viele Ideen.

Die Teddykünstlerin ist offen für Neues und ist auch bei den verwendeten Materialien nicht festgelegt. Egal ob Mohair, Alpaka, Schafwolle, Webplüsche, Seidentaft oder Gobelin - Hauptsache, es sind hochwertige Stoffe. Manchmal wird auch Rohbaumwolle verwendet, die beklebt wird. Ihre Lieblingsgröße liegt zwischen 30 und 40 cm, die eingesetzten Techniken sind sehr vielseitig.

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate  SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate  SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Leandro, Finley und Olli

Diese umfassen z.B. das Bekleben mit Servietten, Besticken und Bemalen sowie das Einsetzen von durchgehenden Wirbelsäulen zum Anfertigen von naturnahen Tieren. Die meisten SIWARI-Bären haben Draht in Armen und Beinen, damit man sie schön bewegen kann. Es gibt jedoch auch Bären mit durchgehenden Drahteinlagen, wie die Rückenlieger, die die Arme ganz natürlich hinter den Kopf legen können.

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Linus

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Sammy
  Wenn es die neue Kreation erfordert, werden auch schon mal Schuhe aus Fimo modelliert und der Bär darauf abgestimmt, wie bei Charlie (Chaplin). Auch die Kleidung und die meisten Accessoires entwirft und fertigt Waltraud Rickel selbst. Obwohl die Teddykünstlerin das Bärenmachen liebt, gibt es auch etwas, was ihr nicht viel Spaß macht - nämlich das Einnähen der Sohlen. Das Gestalten des Kopfes gefalle ihr dagegen am besten, weshalb dieser stets zuerst an die Reihe komme.

Ein perfekter Teddy muss in ihren Augen handwerklich sauber und schön verarbeitet sein. Weiterhin sollten der Ausdruck und die Proportionen stimmen. "Dann schaut er mich an und ich weiß er gefällt mir und ist perfekt".

Waltraud Rickel entgegnet, dass die Teddys mittlerweile einen sehr festen Platz in ihrem Leben haben.

Immer wartet eine Idee darauf, verwirklicht zu werden, welche dann die ganze Aufmerksamkeit der Künstlerin auf sich zieht. Weitere Hobbys wie Malen und Modellieren müssen hinter dem Bärenmachen oftmals zurück stehen und Waltraud Rickel ist sich sicher, dass sie sich ein Leben ganz ohne Bären-
machen nicht mehr vorstellen kann. Dafür habe sie viel zu viele Ideen im Kopf.

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate  SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Max und Meipuh

Waltraud Rickel kann schon auf einige Erfolge zurückblicken, z.B. ein 2. und ein 3. Platz beim Meister-Teddy 2007. Kuscheltier News gegenüber verriet sie noch einen kleinen Wunsch in Bezug auf ihre Bärenmacher-Karriere. Es wäre schön, wenn die SIWARI-Bären noch etwas bekannter werden und sie vielleicht noch einmal bei einem Wettbewerb gewinnen könnte. Aber auf jeden Fall soll das Lernen beim Bärenmachen nie aufhören, denn es gibt noch soviel, was sie gern machen würde - besonders im Bereich naturnahe Tiere.

SIWARI Bären, Sigurd und Waltraud Rickel, Künstlerbären und Unikate
Pallue
  Abschließend haben wir Waltraud Rickel nach dem "bärfekten" Bärenmachertag gefragt: "Da ich ja nicht mehr arbeiten gehen muss, ist eigentlich jeder Tag der perfekte Bärenmachertag. Aber ganz besonders dann, wenn es mir gelingt, auf Anhieb den Ausdruck auf ein Bärengesicht zu zaubern, den ich mir vorgestellt hatte."

Kuscheltier News dankt Waltraud Rickel für die nette Zusammenarbeit und wünscht für die Zukunft noch viele gute Ideen und viel Erfolg bei deren Umsetzung.

Besuchen Sie die SIWARI-Bären im Internet:
www.siwari.de



Bildnachweis: Alle Fotos © SIWARI-Bären


 
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