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Renée Hutmachers Karriere als Bärenmacherin begann "unter Zwang". Vor circa 20 Jahren begann sie, mit sehr viel Freude
Porzellanpuppen zu machen. Diese bekamen gelegentlich selbst genähte, kleine Teddys als
Accessoires, doch diese waren äußerst einfach gehalten. Irgendwann machten ihre Freunde jedoch so großen Druck auf sie, doch endlich
einmal einen richtigen Teddy zu nähen, dass sie schließlich nachgab. Sie versuchte ihr
Glück zunächst mit einer Bastelpackung, welche sie als Geschenk bekommen
hatte. Renée: "Der Teddy sah scheusslich aus, grosser Kopf, schiefe Nase, kleiner Körper,
ich war schon versucht ihn wegzuschmeissen, doch dann wurde er noch rechtzeitig von meinem
Sohn adoptiert.

Olli

Raymond
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Anschließend versuchte ich meinen ersten eigenen Schnitt und mein erster eigener Bär hieß
Leonie. Er war schon viel proportionierter, obwohl es dann doch noch etwas dauerte bis ich sagen konnte "so gefällst du mir".
Ab jenem Zeitpunkt verschwanden die Puppen immer mehr aus ihrem Leben und die Teddybären eroberten deren Plätze.
Viel Zeit ist inzwischen vergangen und heute sind Renée Hutmachers Kreationen vielseitige Teddys zum
liebhaben, vom Schnitt eher klassisch, manchmal mit Swarovski-Kristallen bestickt oder
auch mal in Gestalt einer Blume. An Ideen mangelt es Renée nicht, aber es fehle ihr manchmal die Zeit,
diese zu verwirklichen.
Die Teddykünstlerin mag alles am Bärenmachen. Renée: "Es ist eine sehr kreative Arbeit, vom Schnitt
aufzeichnen, ausschneiden, zusammen- heften, nähen, stopfen, Nase sticken und anziehen.
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Es gibt so viele verschiedene Schritte. Und wenn dann der fertige Teddy vor mir sitzt, ist es immer wieder ein
sehr schönes Gefühl."
Ihr großer persönlicher Traum ging bereits in Erfüllung, denn Renée wollte gern einmal an einem
großen Wettbewerb teilnehmen, um eventuell sogar einen Preis zu gewinnen. Letzten Herbst
meldete sie schließlich vier Bären zum Euro Teddy in Essen an. Zwei wurden nominiert und
einer bekam sogar den ersten Preis in der Kategorie "Teddybär Urform, unbekleidet bis
70 cm". Nachdem dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist, freut sich Renée einfach, wenn ihre Teddys
den Leuten gefallen und Freude schenken.

Flore

Virginie
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Renée Hutmacher wurde vor 51 Jahren in einem kleinen Ort nahe der belgischen Grenze geboren.
Zur Zeit wohnt sie in Uebersyren, einem Dorf nahe der deutschen Grenze. Da Luxemburg aber sehr
klein ist, liegen beide Ortschaften nur ca. 30 km auseinander. Renée arbeitet in der Hauptstadt
Luxemburg und diese ist ca. 17 km weit entfernt.
Wenn es um die Bedeutung des Teddybären für die Menschen in Luxemburg geht, weiß Renée
folgendes zu berichten: "Die Luxemburger sind eher zurückhaltend aber dennoch sehr
begeistert von den Teddybären. Meine Homepage ist vorwiegend von Luxemburgern besucht, aber
dennoch sehr gut besucht. Es gibt keine Fach- zeitschriften hier und auch keine typische Bären-Szene,
ich glaube dafür sind wir doch zu klein.
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Ich kenne noch andere Bärenmacher, die meisten arbeiten aber nur für sich. Ich finde
es eigentlich sehr schade, dass es keinen weiteren Austausch gibt. Mich würde es sehr freuen, mit
anderen in Kontakt zu treten."
Ob Renée beim Bärenmachen von ihrer Heimat beeinflusst werde, vermag sie nicht zu sagen,
da man schließlich immer etwas durch seine Umgebung und Erfahrungen beeinflusst werde,
egal ob bewusst oder unbewusst. Würde sie zum Beispiel in Wien leben, würde sie vielleicht andere
Teddys nähen als in Luxemburg, vielleicht aber auch nicht.

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Kuscheltier News dankt Renée Hutmacher für die nette Zusammenarbeit und wünscht weiterhin
viel Erfolg beim Bärenmachen.
Besuchen Sie Renées Teddys im Internet:
www.teddybier.lu
Bildnachweis: © Renée Hutmacher
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