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Portrait in English Nach einer Pause geht es nun in 2008 weiter mit unseren "Teddy- künstler(innen) International" Porträts. Das Januar-Porträt gehörte Yvette Amann und den Ylu-Bears aus der Schweiz. Im Februar besuchen wir Paula Carter in England. Wenn Sie sich ebenfalls dem Bärenmachen verschrieben haben und sich für ein Porträt interessieren, freuen wir uns auf Ihre Anfrage.
Eines führte zum anderen, und etwas später stolperte Paula über eine Sammlerzeitschrift, in der sie alles über Künstlerbären erfuhr und wie sie diese finden konnte. Paula: "Ich besuchte eine Ausstellung in London und ich war sehr aufgeregt als ich sah, dass heutzutage künstlerisch gestaltete Bären in so vielen Formen, Größen und mit so verschiedenen Charakteren entstehen! Ich verließ diese Ausstellung mit einer Bastelpackung." ![]() Coco, Crocus und Phineas jener Zeit an ihre eigenen Bären entwickelte. Der erste Teddy, der unter ihren Händen entstand und aus einem Bastelset für Kinder hervorging, erhielt den Namen "Orange Blob Bear". Er war nicht gerade hübsch, aber ihr Sohn liebte ihn trotzdem. Wenn es darum geht, Ideen für neue Bären zu finden, fällt dies Paula Carter nicht sonderlich schwer. Ständig denkt sie über neue Bären nach, wobei sie sich von fast allem inspirieren lässt, egal ob Poesie, Geschichten, Lieblingsorte, Nahrungsmittel, ungewöhnliche Namen, Elemente der Natur, hübsche Stoffe ... Gern beschäftigt sie sich auch mit antiken Bären, was auch oftmals zu einer neuen Idee führt.
Als Kuscheltier News nach ihrer Heimat und der englischen Teddybärszene fragt, weiß Paula viel zu berichten: "England ist mein Zuhause und ich würde nirgendwo anders leben wollen. Ich wohne etwas außerhalb der Stadt Maidstone in Kent, wurde aber in Hampshire geboren, in der Nähe des Meeres und habe die Britische Küste schon immer geliebt. Sie kann zerklüftet, dramatisch und doch immer so wunderschön sein. Ich liebe auch das Stadtgewühl unserer Hauptstadt London, die ca. eineinhalb Stunden Fahrtzeit von meinem Zuhause entfernt ist. London ist so ein faszinierender Ort, mit wundervoller Architektur, fabelhaften Museen und natürlich den hellen Lichtern von West End."
Talent-Spektrum, sowohl aus dem Vereinigten Königreich als auch von Übersee. Und laut Paula ein absolutes Muss für den Terminkalender eines jeden Sammlers. Weiterhin gibt es zwei wichtige, monatlich erscheinende Publikationen, das "Teddy Bear Scene" Magazin und "The Teddy Bear Club International" Magazin. Beide Magazine seien sehr engagiert in der Unterstützung der Teddybärkunst und jedes sponsert einen jährlichen Wettbewerb. Abschließend wollte Kuscheltier News noch wissen, ob Paula bei ihrer Arbeit von ihrer Heimat beeinflusst wird. Paula: "Ich denke, die Tatsache dass ich Britin bin, spielt eine wichtige Rolle dabei, wie ich an das Bärenmachen herantrete. Ich liebe die frühen, englischen Teddybären (besonders diejenigen, die von Chiltern in den 1920ern / 1950ern hergestellt wurden). Und ich wurde schon immer sehr durch die Bärenmacher-Tradition meines Landes inspiriert." Kuscheltier News dankt Paula Carter für die nette Zusammenarbeit und wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung zukünftiger Ideen. Besuchen Sie Paula Carter und ihre All Bears im Internet: www.allbear.co.uk Bildnachweis: © Paula Carter Portrait in English |