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Teddykünstler(innen) im Porträt: Kirsten Kaase und die KiKaBären Im Jahr 2001 besuchte Kirsten Kaase zum ersten Mal eine Bärenmesse. Anschließend erwarb sie eine ganze Sammlung Bärenmagazine und ein Buch zum Thema und dann war alles startklar für eigene Versuche. Der erste Teddy gefiel auf Anhieb, und so dauerte es auch nicht mehr lange, bis das erste eigene Schnittmuster entstand. Im Jahr 2002 erblickte schließlich der erste KiKaBär das Licht der Bärenwelt. Im Frühjahr 2004 machte sich Kirsten Kaase mit ihrem Hobby selbständig. ![]() Die KiKaBären sind liebe und fröhliche Teddys, die zum knuddeln und schmusen einladen und immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen haben und ganz wunderbar trösten können. Wenn Kirsten Kaase einen tollen Stoff sieht, ist oft schon die Idee für einen neuen Bären geboren. Aber auch im Alltag und Urlaub und sogar mitten in der Nacht lässt sich so manche Inspiration finden. Am besten gefällt der Bärenmacherin aus Oberhausen das Entwerfen neuer Schnitte und das anschließende "zum Leben erwecken" des neuen Bären. Wenn doch nicht auch immer das Aufräumen und Ordnen des Bärenmaterials wäre! Wie durch ZauBÄRhände wird es ständig durcheinander gebracht. ![]() Für ihre 10 bis 30 cm großen Bären verwendet Kirsten Kaase gern Nerzfell aus alten Jacken, Mohair, Plüsch und Minibärenstoffe. Je nach Art des Bären, wie zum Beispiel bei den verschmusten Nerzbären, werden Wackelgelenke eingesetzt. So werden die Bärchen sehr anschmiegsam und echte Handschmeichler. Die meisten Bären haben zusätzlich Drahteinlagen in den Armen und jeder KiKaBär hat eine handmodellierte Nase. Für Kirsten Kaase muss ein perfekter Teddy einen freundlichen Blick und ein liebes Wesen haben und sauber verarbeitet sein. Das bärige Gesamtpaket muss einfach stimmen. "Ein perfekter Teddybär braucht seine Zeit und sollte nicht lieblos dahin geschustert werden," gibt sie zu bedenken. Und der perfekte Bärenmachertag? "DEN bärfekten Bärenmachertag, hmmm, mal üBÄRlegen? Da ich ohnehin hauptsächlich abends nähe, wenn alles andere schon erledigt ist, bin ich damit voll und ganz zufrieden . Eigentlich machen Teddybären, und für mich vor allem das selber nähen, einfach jeden Tag zu DEM bärfekten Tag. Ich hoffe, dass es vielen anderen Bärenmachern auch so geht." ![]() Teddybären spielen in Kirsten Kaase's Leben eine sehr wichtige Rolle, sie umgeben ihre Familie und sind im ganzen Haus zu finden. Beim Erschaffen neuer Bären kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden und es lässt sich wunderbar entspannen. Zur Zeit kann sie sich nicht vorstellen, etwas ganz anderes zu machen, obwohl sie offen ist für weitere Ideen, wie zum Beispiel malen oder filzen.
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