Vom 12. April bis 21. Juni war unser diesjähriger Bärenmacher-Wettbewerb eines der Hauptthemen im
Magazin. In drei Kategorien waren insgesamt 59 Bären ins Rennen gegangen, wobei vom Naturbären bis hin
zum ausgefallenen Clown-Bären viele verschiedene Bärentypen vertreten waren. Die Kategorie der Minibären
war dieses Jahr das erste Mal dabei, und wird auch im nächsten Jahr wieder angeboten werden.
Die Anzahl der Beiträge in der Kategorie "Anfänger" war überraschend gering und wir hoffen, dass sich in 2009
mehr Bärenmacher-Anfänger trauen werden, ihre Kreationen am Wettbewerb teilnehmen zu lassen.
Kategorie "Anfänger"
Heike Hilkenbach und "Paule"
Der 23 cm große Paule aus Schulte
Mohair kam mit seiner kecken
Erscheinung bei den Abstimmenden
sehr gut an. Er schien
über- haupt kein Lampenfieber zu
haben und konnte die Abstimmungen
in seiner Kategorie mit
knappen Abstand zum Zweitplatzierten
für sich entscheiden.
Heike Hilkenbach aus Gelsenkirchen
war durch Zufall zum
Bärenmachen gekommen. Die
ersten Bären entsprachen noch
nicht ihren Vorstellungen, aber sie
ließ sich nicht entmutigen.
Ein kleiner Bär aus einer
Bastelpackung ließ sich dann
schon eher sehen.
Als Heike
Hilkenbach zum Geburtstag etliche
Abos von Teddyzeitschriften
geschenkt bekam, war sie entgültig
vom Bärenvirus befallen und es
entstanden einige Bären nach
Fremdschnitten aus diversen
Zeitschriften. Ende 2006 folgten
dann die ersten eigenen
Schnittmuster.
Heike Hilkenbach hat viel Freude
am Bärenmachen und möchte
noch eine Menge dazu lernen.
Kategorie "Fortgeschrittene"
Manuela Conrad und "Timothy"
Teddy Timothy ist 13 cm groß und
aus Mohair gearbeitet. Das
Bärchen im abgeliebten,
klassischen Look konnte viele
Herzen für sich gewinnen und
letztendlich auch die Endabstimmung
seiner Kategorie.
Manuela Conrad wohnt, seit sie
denken kann, in Köln und ist
ebenfalls durch Zufall zum
Bärenmachen gekommen. Alles
begann mit einem Bären auf dem
Cover einer Teddyzeit- schrift, der
ihr gefiel. Sie besorgte sich
Bärenmacher-Material, legte los
und wenig später saß ihr erster,
selbst gemachter Teddy
vor ihr.
Mittlerweile hat Manuela bereits
um die 20 Schnitte entworfen und
heute besteht ihre bunte Welt der
Schnulf-Bären zum Beispiel aus
schnulfigen Minis, klassischen
Schnulfs und den Krawatten-
Schnulfs. Für sie ist das Schönste
am Bärenmachen der Blick eines
fertigen Bären und dass die
Schnulfs natürlich auch bei
anderen gut ankommen.
Kategorie "Minibären"
Heidrun Wallisch-Prinz und "Casper"
Der nur 5,5 cm kleine und voll
bewegliche Winzling wurde aus 34
Einzelteilen gearbeitet und trat mit
einer hübschen Hasenmaske beim
Wettbewerb an. Dabei hat er nun
wirklich keinen Grund, sich hinter
einer Maske zu verstecken.
Heidrun Wallisch-Prinz lebt mit ihrer
Familie im schönen Kreuzwertheim
in Bayern. Ihre Bärenmacher-
Laufbahn begann zunächst als
Sammlerin, da mit der Zeit etliche
Bären in großer Zahl bei ihr
einwanderten. Dann ergab es sich,
dass Heidrun gelegentlich kleinere
Reparaturen vornahm, wenn die
Bären sie mit aufgeplatzten Nähten
und kaputten Nasen traurig
ansahen. Und dann entstand der
Wunsch, einen Bären komplett
selbst zu entwerfen.
Heidrun mag besonders die
freundlichen Bären gern. Dann
spielt es für sie keine Rolle, ob sie
traditionell oder ausgefallen sind.