Teddykünstler im Porträt: Kerstin Höhner - Atelier Tatze
Kerstin Höhner wurde 1964 geboren und ist seit 1982 verheiratet. Ihr Sohn steht bereits auf eigenen Füßen und so lebt Kerstin mit ihrem Mann und der Labradorhündin Carmen in Sehnde bei Hannover.
Anfangs schien der Bärenvirus bei Kerstin schlechte Karten zu haben, denn die einstmals spontan gekaufte Bastel- packung für einen Plüschbären wanderte erst einmal in den Schrank und geriet in Vergessenheit. Als Kerstin ein Jahr später bei ihrer neuen Nachbarin viele süße, selbst gemachte Bären entdeckte, erinnerte sie sich an die Bastelpackung im Schrank und fing noch am selben Tag an,
ihren ersten Bären zu nähen. So konnte der Bärenvirus am Ende doch noch zuschlagen. Dieser erste Bär existiert heute leider nicht mehr, da er aufgrund des nicht reißfesten Reihfadens schnell den Kopf verloren hatte.
Die seit Oktober 2005 im "Atelier Tatze" geborenen Bären haben meistens große Füße und einen niedlichen Gesichtsausdruck, wobei manche von ihnen den Betrachter auch mal verträumt, staunend oder frech anschauen. Sie entstehen ausschließlich aus hochwertigen Materialien, wobei vorzugsweise Schulte Mohair verwendet wird. Alle Bären aus dem "Atelier Tatze" sind zwischen 10 und 20 cm groß.
Kerstin fällt es nicht schwer, neue Ideen zu finden. Manche Einfälle kommen Abends vor dem Einschlafen, oder einfach beim spazieren gehen mit dem Hund. Wenn es zu viele Ideen auf
einmal sind, greift Kerstin zum Notizheft. Ein Leben ohne Bären kann sie sich nicht mehr vorstellen. Das Bärenmachen lässt sie den Alltag vergessen, Stress und Sorgen treten in den Hintergrund. Kerstin: "Ich fühle mich einfach wohl, wenn ich an einem Bären arbeite. Und wenn dann der fertige Bär mich anguckt, ist alles andere Nebensache."
Für die Zukunft wünscht sich Kerstin, dass ihre Bären auch weiterhin ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zaubern. Ihr größter Traum ist jedoch eine gute Platzierung bei einem internationalen Wettbewerb. Kuscheltier News drückt die Daumen.