Vorsätzlich ins neue Jahr - oder - Guter Vorsatz ist aller Laster Anfang
Anni: „Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gutes und erfolgreiches Jahr.
Natürlich ist – wie jedes Jahr – der Jahresbeginn eine Zeit der guten Vorsätze. Ich stehe hier in einer belebten Freiburger Einkaufsstraße und möchte von den Passanten wissen, welche Vorsätze sie für das neue Jahr gefasst haben, und da ist auch schon mein erster Gesprächspartner!“
Knuffile: „Nein!“
Anni: „Bitte? Ich habe doch noch gar nichts gesagt.“
Knuffile: „Ich lasse mich nicht interviewen! Schon gar nicht, wenn ich wieder diesen Knut spielen soll!“
Anni: „Knuffile, ...“
Knuffile: „Knuffile? Nicht Knut?“
Anni: „Nicht Knut. Knuffile, ich frage dich nur nach deinem Vorsatz für das neue Jahr. Was hast du für einen Vorsatz für das Jahr 2008 gefaßt?“
Knuffile: „Ich werde nie wieder Knut spielen. Nie! So, und jetzt lass mich meine Post austragen.“
Anni: „Joi! Ganz schön geladen der Kleine. Aber da ist schon mein nächstes Opfer ... mein nächster Interviewpartner, wollte ich sagen.
Bingobongo, was hast du für einen Vorsatz für 2008 gefasst?“
Anni: „Im Kuhreiten? Das ist doch keine olympische Disziplin!“
Bingobongo: „Nein, im Turnen. An der Kuh, statt am Pferde. Weil Kühe soviel
CO2 ausstoßen, werden sie in diesem Jahr nur noch als Sportgeräte eingesetzt. Die Pferde
geben dafür Milch, mit Umweltschutzplakette.“
Anni: „Das ist doch völliger Unsinn. Wie soll das gehen, dass das Turngerät Pferd auf einmal Milch gibt?“
Bingobongo: „Woher soll ich das wissen? Das ist mir auch völlig egal. Ich muss trainieren. Für Olympia. Tschüss.“
Anni: „Das waren aber merkwürdige Antworten … ob Theo Bingobongos Manuskript ausgetauscht hat? Oder ist das nur die bei Sportlern übliche …“
Mindia: „Hallo Anni! Schön dich einmal auf meiner Homepage persönlich anzutreffen.“
Anni: „Hallo Mindia. Ich freue mich auch, dich zu sehen. Laut Manuskript sollte jetzt Jenny kommen, aber da jemand das Drehbuch manipuliert hat, frage ich jetzt dich, was für einen Vorsatz hast du für das Jahr 2008 gefasst hast.“
Mindia: „Ich habe mir vorgenommen, nur noch die Wahrheit zu sagen“.
Anni: „Das ist ein guter Vorsatz, und ich mache das schon immer.“
Mindia: „Die Wahrheit sagen? Du hast doch gesagt, du stehst auf einer belebten Einkaufsstraße. Außer uns sehe ich aber niemanden. Ist das die Wahrheit?“
Anni: „Natürlich. Heute ist Sonntagnachmittag, da ist die Straße nicht ganz so belebt.“
Mindia: „Ich sehe aber auch keine Geschäfte.“
Anni: „Ich möchte keine Schleichwerbung machen, deshalb habe ich mich etwas abseits der Geschäfte postiert.“
Mindia: „Freiburg ist hier aber auch nicht.“
Anni: „Also in Zeiten der Globalisierung wächst alles zusammen. Und da ist es nur ein Katzensprung von Kirchhorst nach Freiburg … Moment, ich mache das Interview … ach was soll’s! Wir gehen jetzt einen Tee ohne Theorum trinken und warten dann ab, was das Jahr uns bringen wird. Einverstanden?“
Mindia: „Einverstanden. Kommt Jenny auch mit?“
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