Martina Breuer und ihre kleinen Geschöpfe - Teil 1 -
Hinter dem Namen "TAPSI'S BÄRENBANDE" verbergen sich nicht nur vielseitige Teddys, sondern auch niedliche Drachen und sogar trendy Hüte für anspruchs-
volle, kleine Geschöpfe.
Martina Breuer kam wie viele andere durch Zufall zum Bärenmachen. 1997 besuchte sie eine Bärenbörse, um Alter und Herkunft eines alten Teddys bestimmen zu lassen. Die auf der Börse ausgestellten Künstler- bären faszinierten sie sofort und da sie bereits etwas Näherfahrung besaß, wollte sie sich an einen eigenen Teddy wagen. Das erste Bärchen namens "Suse" entstand aus einer Bastelpackung von Ulrike Amadori und konnte sich schon sehen lassen - der allseits BÄRühmt-BÄRüchtigte Bärenvirus hatte längst von Martina Breuer Besitz ergriffen. Suse fand ein Zuhause bei Martinas Eltern.
Kleine Feuerdrachen
Die ersten selbst entworfenen Schnitte folgten schnell, so dass die Bärenbande wuchs und wuchs und aus allen Nähten zu platzen drohte. Im Herbst 1998 plante die Bärenmacherin aus Taunustein
an einer Bärenbörse teilzunehmen. Ein Name für die Teddys musste her. Die gezeich- nete Version von Tapsi, einem ihrer Bären, bot sich als Logo an und es war naheliegend, für ihn
und seine Kameraden den Namen "Tapsi's Bärenbande" zu wählen. - Den typischen "Tapsi Bär" gibt es wohl nicht. Dafür sind sie und all die anderen Tiere viel zu verschieden, meint Martina und charakterisiert ihre Geschöpfe als tapsig, frech, verfressen, verpennt, knuffig, naseweis, naturalistisch, ulkig und außergewöhnlich. Für die "modernen" Kerlchen mit ihren frechen Gesichtchen, bunten Farben und knuffigen Körperformen lässt sich Martina gern von Comic-Figuren aus Bux Bunny, Flintstones, Pink Panther & Co. inspirieren. Ihre "Old-Style-Minis" orientieren sich dagegen an klassischen Bären-Vorbildern und manchmal auch an alten Schwarz-Weiß-Fotos aus Omas Foto-Album. Vierfüßler wie Yeti und Gregory haben ihre Vorbilder
natürlich in der Natur.
Gut "behütet": Nelly & Rose / Naturbär Yeti
Wir fragten Martina, woher bei ihr die Ideen für neue Kreationen kommen. Martina:
"Ideen für neue Teddys und andere Geschöpfe fliegen mir eigentlich von überall her zu. Manchmal schleichen sie sich früh morgens heimlich an, wenn ich noch im Bett liege und träume. Oder sie kommen mir beim Fernsehen, beim Lesen (ich liebe dicke Wälzer mit Mittelalter- oder Fantasy-Romanen), wenn ich einen schönen Stoff oder ein witziges Accessoire entdecke oder im Gespräch mit netten Menschen.
Gregory
Zahnlöwe Dandelion
Vor kurzem kam zum Beispiel mein Lebens- gefährte grinsend an und meinte, wir müssten doch mal wieder die "Zahnlöwen" (Löwenzahn) auf unserem Rasen dressieren. Und damit war die Idee für den Zahnlöwen "Dandelion" geboren.
Ritter Accolon / Lachlan McTed (Sieger BADEN TEDDY AWARD 2000)
Lothur (Sieger TED WORLDWIDE 2002)
/ Teufel Impy
Beim Fertigen eines neuen Tierchens arbeitet Martina am liebsten die Gesichter aus und freut sich, wenn die kleinen Kerlchen mit lebendigen Augen vor ihr sitzen. Stopfen findet sie dagegen langweilig.