In eigener Sache
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Neues von Bobbybaer
Barbara Spiga's Welt der Drachen, Ratten, Minihunde ...
Die Teddykünstlerin Barbara Spiga, die eigentlich aus Dortmund kommt, ist seit 1981 in ihrer Wahlheimat Frankreich zu Hause. Ihre ersten Nähversuche sind lange her und mittlerweile ist Barbara auf vielen Ausstellungen und Märkten zu finden. Weiterhin konnte sie sich bereits über Platzierungen bei der Euro-Teddy und beim TED-Worldwide freuen.
Obwohl die Familie der Bobbybaeren mittlerweile sehr groß ist, gibt es den typischen Bobbybaer nicht. Die Künstlerin möchte sich nicht auf bestimmte Stile oder Tiere festlegen. Ständig ist sie am experimentieren, nie möchte sie zu lange auf derselben Stelle verweilen. Auch in diesem Jahr erblickten wieder viele sehr unterschiedliche Geschöpfe das Licht der Welt. Einige möchten wir Ihnen vorstellen.
Ja, eigentlich ist es Barbara selbst, die uns über ihre aktuelle Arbeit berichtet.


Drache Nicodemus
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Also Barbara, was gibt es Neues bei Bobbybaer?
"Eigentlich gibt es ständig neue Kreaturen in der Bobbybaer-Familie. Zur Zeit stehen die Bären etwas hinten an und andere haben sich vor- gedrängelt. Da ist z.B. Nicodemus der Riesen- drache, bei dem ich es sehr lehrreich fand , die Schnittführung dazu zu benutzen, den Charakter heraus zu arbeiten.
Ja und dann hat mir zwar der Film "Ratatouille" super gut gefallen, nur die im Handel erhältlichen Ratten aus der Disney-Produktion fand ich überhaupt nicht schön! Darum habe ich Curaçao und Curry ins Leben gerufen."

Die beiden Koch-Ratten Curry und Curaçao
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"Als nächstes hat sich Mrs. Moneypenny beklagt, dass eine britische Rattenlady nicht ohne Hund bleiben könne und so kam es zum 1. Minihund.
Die kleinen Hundchen hatten auch gleich durchschlagenden Erfolg und so begann eine Minihunde-Zucht.
Irgendwie haben sich auch Schweinchen in der Bobbybaer-Familie durchgesetzt und sind sehr gut angenommen worden. Ziemlich ausgefallen war ebenfalls die Idee, doch mal Waschbären zu kreieren.
Racky ist nur 9 cm gross und besteht aus 27 Stoffteilen. Prosper hingegen wurde aus recycletem Kaninchenfall genäht - zur Freude meiner Familie, denn Echtfell ist wirklich schrecklich zu verarbeiten."
Für diese Kerlchen wird garantiert keine Hundesteuer fällig
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Minis zu machen?
"Das war eine "technische" Herausforderung und liegt auch irgendwie im Sinne meiner Sammler.
Diese kleinen Viecher passen nicht nur schön in eine Hand, sondern ermöglichen auch eine relativ preiswerte Adoptions-Pauschale. Zwar ist der Arbeitsaufwand der gleiche wie bei grossen Tieren, aber
durch geringeren Materialpreis sind die Minis doch recht günstig zu erwerben.
Racky wurde ausdrücklich in Miniformat gewünscht."

Waschbären Prosper und Racky sowie Minischweinchen
Was macht Ihnen am meissten und am wenigsten Spass bei Ihrer Arbeit?
"Spassmachen tun mir verschiedene Dinge: Das Entwickeln neuer Ideen sowieso und dann freue ich mich wie ein Schneekönig, wenn mal wieder "etwas Neues" entsteht, das man nicht überall wiederfindet und dann natürlich die Reaktionen der Betrachter und Sammler. Am liebsten ist mir wohl die Gestaltung der Köpfe, weil ich da die meiste "Persönlichkeit" reinbringen kann. Wie wahrscheinlich jede(r) von uns bin ich glücklich, wenn möglichst viel positive Reaktion zu mir zurück kommt.
Weniger lustig finde ich es, Draht in Beine rein zu friemeln oder die Vorbereitung, wie Zuschneiden oder stopfen von Armen und Beinen."

Hündchen Shep und Tessa, Minischweine-Zucht
Gibt es noch unverwirklichte Wünsche oder Träume in Bezug auf Ihre Arbeit?
"Das Allerschönste sind und bleiben für mich persönlich die Freundschaften, die durch das Bärenmachen entstanden sind. Das ist viel mehr als ich es mir je hätte träumen können.
Ich möchte natürlich noch viele "Aha-Erlebnisse" haben und viele neue Bären, Tiere und Techniken probieren. Was mich allerdings wirklich noch umwerfen könnte - ich meine so im Anflug von Größenwahn -
wäre, einmal eine "Kreatur" (wobei ich jetzt extra nicht auf etwas Spezielles anspiele) in Zusammenarbeit mit einem großen "Label" zu erschaffen.
Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis. Aber das ist wohl auch nur ein Hirngespinst."
Wir danken Barbara für das nette "Gespräch" und da ist sie auch schon wieder auf und davon, um neue Ideen in die Tat umzusetzen.
Sie möchten mehr über Bobbybaer nachlesen?
Barbara Spiga - Teddykünstler(innen) International - Frankreich

Curry und Curaçao, Mini-Rollifant
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