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Teddy in Munich - Wenn Kuscheltiere Urlaub machen
Kuscheltier News: Seit wann gibt es "Teddy in Munich"? Herr Böhm: Das Unternehmen besteht seit dem 01.11.2004. Kuscheltier News: Wie sind Sie auf diese Idee gekommen? Herr Böhm: Die Idee entstand an einem Sonntag im Sommer 2004. Wir waren zu Fuß am Seeufer unterwegs, als wir in ein turbulentes Sommergewitter kamen und mit durchnässten Kleidern in einer überdachten Bushaltestelle Zuflucht suchten. Der Teddybär im Auto hatte es gut. Der kann jetzt im trockenen Auto sitzen, war der Gedanke. Er hatte einen sicheren Platz und vom Parkplatz aus den besten Blick auf den See. Als wir so über unser Plüschtier nachdachten, entstand die Idee, Reisen für Stofftiere anzubieten. Kuscheltier News: Und wie ist es danach weitergegangen? Herr Böhm: Einige Monate zogen ins Land, bis der Internetauftritt des Unter- nehmens online gehen konnte. Zuvor musste eine Reiseroute durch die Stadt festgelegt werden, die deutschen Finanzbehörden versuchten diesen außer- gewöhnlichen Shop in ihr System aufzunehmen, und es musste ein Buchbinder gefunden werden, der in Handarbeit die persönlichen Fotoalben erstellt.
Kuscheltier News: Warum sind Sie Reiseleiter für Kuscheltiere? Herr Böhm: Ganz einfach, ich betrachte es als ausgefallene Geschäftsidee. Ich habe Spaß bei meinem Weg durch die Stadt, mit den neugierigen Passanten und ich fotografiere gerne. Man sollte auch berücksichtigen, dass ich mit dem Fotoalbum + Reisebericht die Landeshauptstadt für den Teddyversender schmackhaft mache. Ich mag mein München und ich zeige es auch gerne anderen Menschen, auch wenn sie erst mal den Teddy vorschicken. Kuscheltier News: Welcher Teddy ist bisher am weitesten gereist? Herr Böhm: Der bisher am weitesten gereiste Teddy kam aus Calgary. Kuscheltier News: Und wie ist Ihre Geschäftsidee bisher angekommen? Herr Böhm: Seit dem Tag der Gründung melden sich täglich Menschen, die dieses Reiseunternehmen wundervoll finden. Und immer wenn ich über den Marienplatz fahre, ernte ich erstaunte Blicke meiner Mitmenschen und oft kommen sie, während ich die Fotos knipse auf mich zu und fragen interessiert, was ich denn da mache.
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