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Winzige Tierchen ganz groß - Die Miniaturenwelt von Shirley Scheibehenne
Shirley's "Bärenmacher-Karriere" begann mit der Idee, ein neues Hobby mit in ihr Bastelgeschäft aufzunehmen. Sie bestellte ein paar Mohairstoffe, Zubehör und Anleitungshefte. Und weil ein Muster für das Schaufenster benötigt wurde, machte sich Shirley an die Arbeit. Nach ein paar Stunden hatte sie einen kleinen Teddy (12 cm) erschaffen. "Toll, wie der guckte, da war's um mich geschehen. Ich besorgte mir ein paar "Teddy & Co" Hefte und legte los mit üben", erzählt sie uns. Nach ca. 30 entstandenen Bären nach Vorlage fing sie an selbst zu entwerfen, was ihr von Anfang an nicht sehr schwer fiel.
ermunterte sie, in dieser Richtung weiter zu machen. Es entstanden immer wieder neue und auch bessere Schnitte, und es machte Shirley viel Spaß, sich mit Kunden und Kollegen auszutauschen. ![]() aus ihren aktuellen Schaukästen "Grimms Märchen" und "The Teddy Bear Year". Als Shirley durch Zufall entdeckte, dass es auch Börsen für Puppenstubenfreunde (1:12) gibt, ergaben sich für ihre Miniaturwelt neue Möglichkeiten. Es entstanden fortan auch kleine Tiere als Accessoires für Puppenstuben und Spielzeugläden. Shirley: "Mein erstes Modell war ein kleiner Igel und dann folgten schnell Ente, Fisch, Elefant usw... querbeet durchs Tierreich, was irgendwie möglich ist und im Verkaufspreis erschwinglich bleibt. Die Suche nach immer interessanteren Stoffen, hat mich einiges an Zeit gekostet, aber meine Auswahl ist nun enorm vielseitig, so dass ich heute fast für jedes Tier das richtige Stöffchen auf Lager habe." Wie geht denn das? Die Besucher von Shirley's Stand auf den gängigen Bären-, Puppen- und Miniaturenbörsen sind immer sehr erfreut, solch kleine Tiere zu erblicken. Einige können sich jedoch gar nicht vorstellen, dass man "sowas" noch nähen kann. Shirley: "Wenn ich ihnen dann noch erzähle, dass die Mikros ja noch gewendet werden, also das Ganze so genäht wird wie große Stofftiere, sind sie völlig sprachlos. Finde ich natürlich toll, da fühlt man sich mit dem was man macht, bestätigt und macht auch gerne weiter. Oft werde ich gefragt: "Wie geht denn das?". Ich selbst kann dazu nichts sagen, ich denke etwas Talent und gute Nerven gehören dazu, Gott sei Dank habe ich das noch. Natürlich auch die richtige Wahl des Materials und der Hilfsmittel." Blick in die Zukunft Shirley hofft, dass ihre Augen, Hände und natürlich auch der Rest gesund bleiben und ihr ermöglicht wird, diesen schönen Beruf noch lange auszuüben. Natürlich hofft sie auch, dass die Liebhaber und Sammler der Mikrotiere sowie ihre Kollegen ihr erhalten bleiben. Shirley: "Planen kann man sonst nicht so konkret, ist bei Menschen die im künstlerischen Bereich arbeiten nicht möglich, entweder die kreative Ader fließt oder nicht. Ich würde natürlich gerne mal die großen Börsen auf der ganzen Welt besuchen, aber da fehlt mir der richtige Partner, das nötige Kleingeld und vielleicht der Mut, da ich doch, man glaubt es kaum, etwas menschenscheu bin." Wir wünschen Shirley weiterhin gutes Gelingen und freuen uns auf viele, weitere Winzlinge. Shirley's Homepage: www.meinkleinerteddy.de |